
Eröffnung:
Mittwoch, 12. Mai 2010
Im Rahmen der Finalistenausstellung des „Deutsche Börse
Photography Prize 2010“ präsentiert der Frankfurter Kunstverein die vier
Fotokünstler/innen Anna Fox (UK, geb. 1961), Zoe Leonard (USA, geb. 1961),
Sophie Ristelhueber (FR, geb. 1949) und Donovan Wylie (UK, geb. 1971). Der
„Deutsche Börse Photography Prize“ ist eine internationale Auszeichnung für zeitgenössische
Fotografie. Er wird jährlich von der Photographers’ Gallery in London an einen
Fotokünstler beliebiger Nationalität vergeben, der im Vorjahr einen bedeutenden
Beitrag (im Kontext einer Ausstellung oder einer Publikation) zur Fotografie in
Europa geleistet hat.
Preisträgerin des diesjährigen „Deutsche Börse
Photography Prize 2010“ mit einem Preisgeld in Höhe von £30.000 ist Sophie
Ristelhueber, ausgezeichnet für ihre Retrospektive „Sophie Ristelhueber“ im Jeu de Paume,
Paris (2009). Die drei weiteren Finalisten erhielten je £3.000.

Sophie Ristelhueber, „Eleven Blowups #10“, 2006; © Sophie Ristelhueber/adagp
Die Arbeiten der
vier Finalisten verdeutlichen die
Vielfalt zeitgenössischer Fotografie und berücksichtigen dabei
verschiedene
konzeptuelle Ansätze und fotografische Methoden: Sophie Ristelhueber ist
seit
25 Jahren fotografisch tätig und untersuchte in den vergangenen Jahren
vorwiegend den Einfluss von Kriegskonflikten in Europa und dem Nahen
Osten auf
Architektur und Landschaft.

Anna Fox, „Hampshire
Village Play", 2003, from the series Back to the Village 1999 -
© Anna Fox courtesy James Hyman Gallery, London
Anna Fox, nominiert für ihre Ausstellung
„Cockroach
Diary & Other Stories“, Ffotogallery, Cardiff (2009), enthüllt in
ihrem
umfangreichen fotografischen Werk mithilfe einer Mischung von sozialer
Beobachtung und persönlichen Tagebuch-Projekten ein oft grotesk und
klaustrophobisch anmutendes Bild des britischen Lebensalltags. Zoe
Leonard
wurde für ihre Retrospektive „Zoe Leonard: Photographs“, Pinakothek der
Moderne, München (2009), nominiert. Thema ihrer überwiegend
Schwarz-Weiß-Fotografien sind urbane Landschaften, die einerseits als
eine Art
persönliche Bestandsaufnahme, andererseits aber auch als Kommentar auf
das
Medium der Fotografie betrachtet werden können. Donovan Wylie ist für
seine
Ausstellung „MAZE 2007/8“ im vergangenen Jahr bei Belfast Exposed
Photography nominiert
worden. Aufgewachsen in Belfast, fokussiert seine Fotografie auf die
Geschichte
Nordirlands nach dem Ende des Nordirlandkonflikts. In diesem Projekt
untersucht
er die Identität, Geschichte und Territorium seines Landes anhand der
systematischen Dokumentation des berüchtigten Maze-Gefängnis.

Donovan Wylie,
„The Maze Prison. Sterile, Phase 1“, 2003, NORTHERN IRELAND
© Donovan Wylie/ Magnum Photos
Kuratorin: Stefanie Braun (The Photographers' Gallery,
London)
Organisation: The Photographers' Gallery, London in Kooperation mit dem Frankfurter
Kunstverein
Sponsor: Die Gruppe Deutsche Börse ist seit 2005 Titelsponsor des Deutsche
Börse
Photography Prize.
Weitere Informationen: The Photographers' Gallery: Sam
Trenerry +44 (0)2070879333, Email:
press@photonet.org.uk;
Deutsche Börse Media Relations: Michaela Leischner
+49 (0)692 111 72 52, Email: Michaela.Leischner@deutsche-boerse.com
