(Deutsche Börse Residency Program)
19 Uhr
Bernd Trasberger (geb. 1974 in Mönchengladbach) lebt und
arbeitet in Berlin. In seiner künstlerischen Arbeit thematisiert er die
Gestaltung und Konzeption von urbanem Leben und unsere Wahrnehmung desselben.
Zuletzt befasste er sich im Rahmen seines Research Stipendiums des „Lectoraat
Kunst en Publik Ruimte, Amsterdam“ mit der Fassadengestaltung und Corporate
Architecture im neuen Amsterdamer Bankenviertel Zuida. Diese verglich er mit
Rasterfassadengestaltungen aus den 1960er Jahren u.a. von Egon Eiermann. Sein Recherche-Projekt
möchte Trasberger in ähnlicher Weise im Rahmen seines Aufenthaltes im Deutsche
Börse Residency Program in Frankfurt fortsetzen: hier mit Schwerpunkt auf der
Architektur des Bankenviertels im Vergleich mit architektonischen Zeugnissen
der Nachkriegsmoderne.

Bernd Trasberger, "Stunde Null", 2009, original Digitaluhr, Neon, 220 x 250 x 40 cm
Installationsansicht Galerie Lena Brüning, Berlin
Bernd Trasberger studierte zwischen 1996-2000 freie Kunst an
der Gerrit Rietveld Academy, Amsterdam, NL und absolviert zwischen 2000-2002
ein Studium an der HBK Braunschweig. Trasberger nahm an zahlreichen nationalen und
internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen teil, zuletzt u.a. „Stunde
Null“, Galerie Lena Brüning, Berlin, „Patina“, Außenprojekt für die Galerie
Enrico Astuni, Bologna, „Belvedere“,
W 139, Amsterdam und „Berlin 89/90 – Kunst zwischen Spurensuche und Utopie“,
Berlinische Galerie, Berlin.
www.berndtrasberger.de
Ort: Café im Kunstverein
Eintritt frei