19 Uhr
Sven Johne
verfolgt in seinen Arbeiten einen konzeptuellen Ansatz der
dokumentarischen
Fotografie. Er interessiert sich für gesellschaftliche Phänomene,
recherchiert
die Hintergründe von zugehörigen medialen Berichterstattungen, sucht die
dort
erwähnten Orte auf und beginnt sie zu dokumentieren. Es entstehen dabei
Fotos,
Texte, Videos und Archivsammlungen, die der Künstler konzeptuell
miteinander
verbindet und die hinsichtlich ihrer Authentizität und ihres
Beweischarakters
hinterfragt werden. Im Rahmen seiner aktuellen Ausstellung „Berichte
zwischen
Morgen und Grauen“ sind im Frankfurter Kunstverein mehrere der
wichtigsten
Werkgruppen des Künstlers aus den vergangenen sieben Jahren zu sehen
sowie eine
speziell für die Ausstellung neu produzierte Arbeit.

Sven Johne, „Hafen (Harbor) #1“, 2010, Bild aus der 5-teiligen Serie / from a series of 5: „Häfen (Harbors)“
225 x 150 cm; (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2010, Courtesy the artist, Galerie KLEMM'S, Berlin
Im Rahmen
seines
Künstlergesprächs am 8. Juni 2010 erläutert Sven Johne seine
künstlerische
Vorgehensweise im Kontext seiner aktuellen und vergangenen Arbeiten und
lädt
dazu ein mit
ihm ins Gespräch zu kommen.
Sven Johne (geb. 1976
Bergen / Insel Rügen) lebt und arbeitet in Berlin. Seine Arbeiten sind
in zahlreichen nationalen und internationalen Sammlungen vertreten.
Teile
seines Werks waren unter anderem zu sehen im Center for Photography in
Barcelona, im Kunstmuseum Bonn und im ZKM - Zentrum für Kunst und
Medientechnologie, Karlsruhe.
Ort: Café im Kunstverein
Eintritt
frei