Eröffnung: 7. Februar 2008, 19.00 Uhr

Manon De Boer, Sylvia Kristel – Paris, 2003, film still
Super-8 Film auf Video überspielt
© Manon de Boer, 2003
Courtesy Jan Mot, Brussels

Manon De Boer, Resonating Surfaces, 2005, film still
16 mm Farbfilm
© Manon de Boer, 2005
Courtesy Jan Mot, Brussels

Frankfurter Kunstverein Ausstellungsansicht Manon De Boer: The Time That Is Left
Foto: Jonas Leihener
© Frankfurter Kunstverein 2008

Frankfurter Kunstverein Ausstellungsansicht Manon De Boer: The Time That Is Left
Foto: Jonas Leihener
© Frankfurter Kunstverein 2008

Manon De Boer, Presto, Perfect Sound, 2006, film still
35 mm Farbfilm
© Manon de Boer, 2007 (2006)
Courtesy Jan Mot, Brussels
Manon De Boer, Laurien, 1996 - 2007, film still
Super-8 Film auf 16mm Schwarz-Weiß-Film überspielt
© Manon de Boer, 1996-2007
Courtesy Jan Mot, Brussels
Manon De Boer, Robert, 1996 - 2007, film still
Super-8 Film auf 16mm Schwarz-Weiß-Film überspielt
© Manon de Boer, 1996-2007
Courtesy Jan Mot, Brussels
Einzelausstellung der niederländischen Künstlerin Manon de Boer (*1966)
„Die Zeit, die bleibt“ ist die erste große Einzelausstellung der niederländischen Künstlerin Manon de Boer in Deutschland. Der Frankfurter Kunstverein zeigt mehrere Videoprojektionen und 16mm Filme aus de Boers Werk der Jahre 1996 bis 2007. Entlehnt von dem wegweisenden Aufsatz des italienischen Philosophen Giorgio Agamben, bezieht sich der Titel „Die Zeit, die bleibt“ auf die Grundthematik der Ausstellung: Die Wahrnehmung von Zeit und das Schreiben von Geschichte. Für de Boer ist Geschichte keine lineare Aneinanderreihung von Ereignissen, sondern die Erfahrung eines beständigen Prozesses, in dem selektierte Erinnerungen in ganz bestimmter Weise in Beziehung gesetzt werden.
Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Witte de With, Center for Contemporary Art, Rotterdam produziert. Dort wurden vom 25. Januar bis zum 24. Februar 2008 zwei weitere Arbeiten der Künstlerin gezeigt. Der Frankfurter Kunstverein und das Witte de With werden gemeinsam eine umfassende Publikation zu de Boers künstlerischem Werk herausgeben.
Manon de Boer (*1966, Kodaicanal, Indien) lebt und arbeitet in Brüssel und Amsterdam.

