Freitag, 22. Juni, 19h00 Uhr
vortrag mit Axel Stockburger
Der Vortrag positioniert Spiel als einen idealen Ort um den Begriff menschlicher Freiheit zu untersuchen. Unter anderem wird die paradoxe Situation dass gerade aus regelgebundenem Verhalten im Spiel eine spezifische Form der Freiheit entstehen kann angesprochen. Die Rolle des Spiels als einer Form die alle anderen menschlichen Tätigkeitsfelder gegenwärtiger Gesellschaften beeinflusst wird dabei in Bezug zu Fragen nach den Bedingungen politischer Handlungsfähigkeit gesetzt.
Axel Stockburger ist ein Künstler und Kunsttheoretiker. Er lebt und arbeitet in London und Wien. Stockburger studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, zusammen mit Peter Weibel und promovierte an der University of the Arts in London. Unter anderem, gründete er 1998 den unabhängigen Kunstsender TIV in Wien und wirkte an internationalen Projekten der Londoner Medienkunstkollektiv D-Fuse (2000-2004) mit. Zur Zeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für bildende Künste und digitale Medien / Academy of Fine Arts in in Wien. Seine Filme und Installationen werden international ausgestellt.
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