|
Frankfurter Kunstverein

Ausstellungen

Deutsche Börse Residency Program Gastkünstler und Kuratoren

Mitgliedschaft

Veranstaltungen

Café im Kunstverein

Kalender
Über uns

Besucherinformationen

Kontakt

Presse

Publikationen

Jahresgaben

Partner und Förderer

Archiv

Impressum

© Copyright 2006, Frankfurter Kunstverein
|
 |
→ zurück zur Liste
27.07.2010 Künstlergespräch mit Carol Wainio (Gast im Deutsche Börse Residency Program)
19 Uhr
Die Arbeiten der kanadischen Malerin Carol Wainio
basieren auf Illustrationen von Kinderbüchern und insbesondere Märchenbüchern.
Die Bilderbücher, mit
denen sie sich befasst und deren manchmal volle, manchmal eher leere
Illustrationsseiten, stellen Fragen über Original und Abbild, Mangel und
Überfluss, Moderne und Vormoderne. Das bebilderte
Buch taucht in ihren Arbeiten immer wieder als Fenster oder leerer Rahmen auf,
als Gerüst oder Diptychon und beinhaltet eine Art Verwunderung über
Darstellung, Erkenntnistheorie und das Schicksal früherer fragmentarischer
Geschichten über Austausch, Transformation oder Wünsche, die wie Mythen oder
Volksmärchen durch die Erzählungen Einzelner ausgefüllt wurden oder durch
verschiedene Illustratoren nach und nach ausgeschmückt wurden.

Carol Wainio, Puss in Boots #10, 2009, acrylic on canvas, Copyright the artist
Im Rahmen ihres
Aufenthalts im Deutsche Börse Residency Program des Frankfurter Kunstvereins
wird Carol Wainio im Archiv der Universität Frankfurt über die
Kinderbuchsammlung von Walter Benjamin recherchieren. Seine Texte „Das
Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (1936) und „Über
einige Motive bei Baudelaire" (1939 haben ihre Arbeit stark beeinflusst.
Carol Wainio hat 1985 ihr Studium an der
Concordia University, in Montréal, Québec (CA) mit dem Master abgeschlossen.
Seit 2003 ist sie als Professorin am Institut für Bildende Künste an der
University of Ottawa tätig. Ihre Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in
Kanada, den Niederlanden und den USA gezeigt, u.a. in der Galerie René Blouin,
Montréal, in der S.L. Simpson Gallery, Toronto und im Museum of Contemporary
Canadian Art, Toronto.
Eintritt frei
Ort: Deutsche Börse Residency, Eingang Braubachstr. 33a
In Englisch

|
|
|