Veranstaltungen
„Angel, Bembel, Autoteile – eine kleine Führung zu
besonderen Dingen“
Wer kennt
sie nicht die kleinen Fachgeschäfte in den Gassen und Straßen von Frankfurt.
Vielleicht stand der ein oder andere schon mal vor den Schaufenstern eines
Angelladens und war fasziniert von all den glitzernden und schillernden Ködern,
Zockern oder Wobblern. Oder haben sie sich beim Trinken eines Apfelweins nicht
auch gewundert, wieso der gute Saft immer in diesem sonderbaren Krug namens
Bembel ausgeschenkt wird? Gemeinsam besuchen wir verschiedene Fachgeschäfte,
die spezielle Dinge anbieten, wir lernen kuriose und nicht alltägliche Dinge
kennen und erfahren wie und wofür man sie benutzt. Kommen Sie mit auf eine
spannende Entdeckungsreise zu besonderen Dingen und ihren Geschichten.
Die Teilnahme ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter post@fkv.de oder Tel. 069/219314-40
Treffpunkt: Foyer im
Frankfurter Kunstverein
Samstag, 20. Februar 2010,
11 Uhr
„Konzepte der Mimesis und ihre Wirkungen
und Bedeutungen in der Gegenwart“
- Vortrag von Gunter Gebauer (Professor für
Anthropologie, Sprachphilosophie und Sozialphilosophie, Freie Universität
Berlin)
„Mimesis ist ein Schlüsselbegriff der
europäischen Ästhetik. In der Antike wird er zuerst als Nachspielen anderer
Menschen durch Schauspieler, dann als Darstellung von Mythen in der Tragödie
und schließlich als Nachahmung der Natur verstanden. Bis in das 20. Jahrhundert
spielt Naturnachahmung als künstlerisches Prinzip eine wesentliche Rolle in der
Kunst, Literatur und Musik. Die Kunstrevolutionen seit Beginn des 20.
Jahrhunderts vertreiben dieses Prinzip aus der Ästhetik; es wird aber in neuerer
Zeit in grundsätzlich veränderter Form wieder aktuell. Im Vortrag wird die
Geschichte der Mimesis mit der Absicht aufgezeigt, seine erneute Aktualität
darzustellen.“ (Gunter Gebauer)
Prof. Dr. Gunter
Gebauer (*1944) studierte Philosophie, Allgemeine und
Vergleichende Literaturwissenschaft, Linguistik und Sportwissenschaft in
Kiel, Mainz und Berlin (FU und TU). 1969 promovierte er mit einer Arbeit zur
Sprachphilosophie Wittgensteins an der TU Berlin und habilitierte sich 1975 an
der TU Karlsruhe mit einer Arbeit zur Theorie des Verstehens. 1978 folgte er
dem Ruf an die Freie Universität Berlin, wo er als Professor am Institut für Philosophie lehrt und forscht.
Er ist Mitbegründer und Sprecher des Interdisziplinären Zentrums für
Historische Anthropologie, Leiter des
Forschungsprojekts „Die Aufführung der Gesellschaft in Spielen“ im
Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“ und Projektleiter im
Exzellenzcluster „Languages of Emotion“. Seine Arbeitsschwerpunkte sind
Historische Anthropologie, Sprachtheorie und Sozialphilosophie.
Zu seinen
Veröffentlichungen zählen u.a. Mimesis. Kultur – Kunst – Gesellschaft (zus. mit Ch. Wulf), Reinbek 1992; Spiel – Ritual –
Geste. Das Mimetische in der sozialen Welt (zus, mit Ch. Wulf), Reinbek 1998 und Mimetische Weltzugänge (zus. mit Ch. Wulf), Stuttgart 2003.
Eintritt frei
Ort: Café im Kunstverein
Dienstag,
23. Februar 2010, 19 Uhr
Pecha Kucha Night | Frankfurt 014 @ Frankfurter Kunstverein
Die Pecha Kucha
Night wurde 2003 in Tokyo von Astrid Klein und Mark Dytham (Klein Dytham Architecture) erfunden. Pecha Kucha (japanisch für «wirres
Geplauder») ist ein einzigartiges kurzweiliges Vortragsformat mit rigider
Zeitvorgabe: Jeder Redner hält seinen Vortrag mit der vorgebenen Anzahl von 20
passenden Bildern, die jeweils nur 20 Sekunden gezeigt werden – 6 Minuten 40
Sekunden Ruhm also, bevor der nächste Redner an der Reihe ist. Statt
langatmiger Präsentationen können so im Schnelldurchgang Architekten, Grafiker,
Designer, Künstler und alle anderen Kreative ihre Projekte, Ideen, Inspirationen
und Leidenschaften vorstellen.
Die
Pecha Kucha Night | Frankfurt 014 @ Frankfurter Kunstverein nimmt diesmal die
Ausstellung «Das Wesen im Ding» zum Anlass. Die Vorträge sollen deshalb vor
allem im Zeichen von Fetisch, Objektbetrachtung und Dingwelt stehen. Für den
Abend werden noch Vortragende gesucht, die sich mit Dingen, ihrer Form, Gestalt
oder ihrem Auftreten beschäftigen, sei es mit »bösen» Dingen,
wie hässlichen Objekten, die uns im Alltag begegnen oder mit «guten» Dingen,
mit denen wir schöne Erinnerungen verbinden.
Moderiert
wird der Abend von Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architekturmuseums.
Bewerber
für die Pecha Kucha Night | Frankfurt 014 @ Frankfurter
Kunstverein richten sich bitte an:
Jazzunique
GmbH
Botho
Reichmann
Tel :
069/1534787.15
Email: b.reichmann@jazzunique.de
Veranstalter: Frankfurter Kunstverein in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum
Eintritt: 5 €, für Mitglieder 4 €
Weitere
Information zur Pecha Kucha Night sind zu finden unter: www.pechakuchanight.de
Donnerstag,
4. März 2010, 19.30 Uhr, Einlass:
19 Uhr
Atelierbesuch bei Florian Haas
Florian Haas zeigt in seiner farbenreichen, naiv anmutenden
Malereien Naturdinge und Landschaften, die er aus innerer Vorstellungskraft
heraus abbildet. Im Rahmen der Ausstellung „Das Wesen im Ding“ hält Haas in
vielen klein- aber auch großformatigen Ölbildern vor allem Porträts von Pilzen
fest. Diese entspringen einer sensiblen Beobachtung und Würdigung des
Gegenstands an sich. Im Rahmen seines Atelierbesuchs wird der Künstler die im
Frankfurter Kunstverein ausgestellten Arbeiten in den Kontext seines Werkes
stellen und einen Überblick über dieses geben.
Der gebürtige Freiburger Florian Haas (geb. 1961) lebt und
arbeitet in Frankfurt am Main. Er studierte zwischen 1983-88 an der Akademie
der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Peter Dreher und war bis 1992 dessen
Meisterschüler. Haas nahm an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teil,
zuletzt u.a. „Herr Zitterbart und seine Gäste“ (2008), Galerie Heike Stelow,
Frankfurt und „Zehn plus X“ (2009), Galerie Ulf Wetzka, Berlin. Seit 1998
arbeitet er zusammen mit der Frankfurter Künstlergruppe „finger“ und betreibt
gemeinsam mit Andreas Wolf seit 2007 die „Stadtimkerei finger“.
Um Anmeldung wird gebeten unter: wittwer@fkv.de
Der Treffpunkt wird nach Anmeldung bekannt geben.
Mittwoch, 10. März 2010, 19 Uhr
Kuratorenführung
mit Holger Kube
Ventura
Donnerstag, 11.
Februar 2010, 17 Uhr
Kuratorenführung
mit Lilian Engelmann
Dienstag, 30. März 2010, 17 Uhr
Gebühr: 2 € (zzgl. Eintritt)