Patrick Tresset, Human Study #1 3RNP, 2011-18
Patrick Tresset, Human Study #1, 3RNP, 2011-18
Adam Harvey, CV-Dazzle, 2010-2017
Yunchul Kim, Self_Portrait.jpg, 2003
Esther Hovers, False Positives, 2015-16
Heather Dewey-Hagborg & Chelsea E. Manning, Probably Chelsea, 2017
Fito Segrera, 1 & N Chairs, 2017
Jerry Galle, The Thing That Isn't, 2016
Ausstellungsansicht mit Arbeiten von Jerry Galle, Trevor Paglen, Dries Depoorter und Noomi Ljungdell
Trevor Paglen, Adversarially Evolved Hallucination 2017
Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein 2018, mit Arbeiten von Fito Segrera, Dries Depoorter und Trevor Paglen
Noomi Ljungdell, House, 2009
Zach Blas & Jemima Wyman, im here to learn so :)))))), 2017
Oscar Sharp mit Ross Goodwin & Benjamin, Sunspring, 2017
Jake Elwes, Machine Learning Porn, 2016
Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein, 2018, mit Arbeiten von Patrick Tresset und Adam Harvey, Foto: N. Miguletz, © Frankfurter Kunstverein
Patrick Tresset, "Human Study #1, 3RNP", 2011-18, Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein, 2018, Foto: N. Miguletz, © Frankfurter Kunstverein, Courtesy the artist
Adam Harvey, CV Dazzle, 2010-2017, Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein 2018, Foto: N. Miguletz, © Frankfurter Kunstverein, Courtesy the artist
Yunchul Kim, Self_Portrait.jpg, 2003, Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein, 2018, Foto: N. Miguletz, © Frankfurter Kunstverein, Courtesy Anthony Moore
Esther Hovers, False Positives, 2015-16, Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein, 2018, Foto: N. Miguletz, © Frankfurter Kunstverein, Courtesy the artist
Heather Dewey-Hagborg & Chelsea E. Manning, Probably Chelsea, 2017, Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein, 2018, Foto: N. Miguletz, © Frankfurter Kunstverein
Fito Segrera, 1 & N Chairs, 2017, Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein 2018, Foto: N. Miguletz, © Frankfurter Kunstverein
Jerry Galle, The Thing That Isn't, 2016, Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein, 2018, Foto: N. Miguletz, © Frankfurter Kunstverein, Courtesy the artist
Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein, 2018, mit Arbeiten von Jerry Galle, Trevor Paglen, Dries Depoorter und Noomi Ljungdell, Foto: N. Miguletz, © Frankfurter Kunstverein, Courtesy the artist and Metro Pictures, New York
Trevor Paglen, Adversarially Evolved Hallucination, 2017, Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein, 2018, Foto: N. Miguletz, © Frankfurter Kunstverein, Courtesy the artist and Metro Pictures, New York
Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein, 2018, mit Arbeiten von Fito Segrera, Dries Depoorter und Trevor Paglen, Foto: N. Miguletz, © Frankfurter Kunstverein, Courtesy the artist and Metro Pictures, New York
Noomi Ljungdell, House, 2009, Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein, 2018, Foto: N. Miguletz, © Frankfurter Kunstverein, Courtesy the artist
Zach Blas & Jemima Wyman, im here to learn so :)))))), 2017, Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein, 2018, Foto: N. Miguletz, © Frankfurter Kunstverein
Oscar Sharp mit Ross Goodwin & Benjamin, Sunspring, 2017, Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein 2018, Foto: N. Miguletz, © Frankfurter Kunstverein
Jake Elwes, Machine Learning Porn, 2016, Ausstellungsansicht Frankfurter Kunstverein, 2018, © Frankfurter Kunstverein, Courtesy the artist

Ausstellungstrailer "I am here to learn" / produced by muthmedia

I am here to learn: Zur maschinellen Interpretation der Welt

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 14. Februar 2018, 19 Uhr

Teilnehmende KünstlerInnen: Zach Blas & Jemima Wyman, Dries Depoorter, Heather Dewey-Hagborg & Chelsea E. Manning, Jake Elwes, Jerry Galle, Adam Harvey, Esther Hovers, Yunchul Kim, Gregor Kuschmirz, Noomi Ljungdell, Trevor Paglen, Fito Segrera, Oscar Sharp mit Ross Goodwin & Benjamin, Shinseungback Kimyonghun, Patrick Tresset

Die thematische Gruppenausstellung „I am here to learn“ befasst sich mit lernenden Algorithmen und künstlicher Intelligenz (KI). Der Fokus der Ausstellung liegt auf Wahrnehmung und Interpretation als menschliche Qualitäten, die mittels Lernverfahren auf Maschinen übertragen werden. Der Frankfurter Kunstverein präsentiert internationale Künstlerinnen und Künstler, deren Werke die Prozesse der maschinellen Wahrnehmung und Handlungsautonomie thematisieren. „I am here to learn“ sucht nach der Position der Kunst in einem von Technikspezialisten, Marktinteressen und zunehmend privatisierten Forschungen geprägten Feld, welches viele Bereiche unserer Gesellschaft beeinflusst und verändert. Was bedeutet die Aussage „I am“, wenn sie von einer maschinellen Entität stammt? Was bedeutet „I am here“, wenn die künstliche Intelligenz keinen Leib hat, durch den sie sich in der Welt verortet?

Künstliche Intelligenz ist unter uns. Anders und fremdartig, dennoch teilen wir eine gemeinsame Umgebung: auf der Arbeit, im Internet oder im vernetzten privaten Zuhause.
Die rasanten Entwicklungen in der Computertechnologie, die Fortschritte in der Robotik und eine neue Generation von selbstlernenden Systemen sind dabei zahlreiche Lebensbereiche zu verändern. Algorithmen optimieren die Online-Partnersuche, im Finanzwesen tätigen sie Transaktionen, Roboter übernehmen die Krankenpflege und intelligente Systeme steuern die Infrastruktur unserer Städte und der Mobilität. Der zunehmende Einsatz von Kriegsrobotern und autonom agierenden Waffensystemen hat eine Debatte über ethische Richtlinien ausgelöst. Welche menschlichen Wesenszüge und Verhaltensweisen wollen und können wir Maschinen übertragen und welche nicht?

Intelligente Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Umgebung nicht nur passiv registrieren, sondern aktiv interpretieren. Doch ist eine Interpretation nie objektiv. Verfügt ein künstlicher Agent mit der Fähigkeit zur Interpretation daher über einen eigenen Standpunkt? Hat ein intelligentes System ein Bewusstsein oder ein Ich-Gefühl? Bildet eine Maschine ein eigenständiges Bild von Welt aus? Wie viel Autonomie wollen wir ihr jetzt und in Zukunft zugestehen? Die im Frankfurter Kunstverein gezeigten künstlerischen Positionen geben dazu Denkanstöße und zeigen einen wichtigen Ausschnitt der aktuellen Debatte.

Kurator: Mattis Kuhn
Co-Kuratorin: Franziska Nori

Zach Blas & Jemima Wyman

Dries Depoorter

Heather Dewey-Hagborg & Chelsea E. Manning

Jake Elwes

Jerry Galle

Adam Harvey

Esther Hovers

Yunchul Kim

Gregor Kuschmirz

Noomi Ljungdell

Trevor Paglen

Fito Segrera

Oscar Sharp mit Ross Goodwin & Benjamin

Shinseungback Kimyonghun

Patrick Tresset

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