Ouvertüre des Veranstaltungs-Programms

23.01.2015

Begrüßung
Helmut Nehrbaß (Stellv. Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden)

Einführung in die Ausstellung
Lilian Engelmann (Frankfurter Kunstverein)
Elke Gruhn (Nassauischer Kunstverein Wiesbaden)

Performance
„Warum es ein Außen braucht“ von Kristallo (Jonathan Penca, Charlotte Simon, Zink Tonsur)

„Im Zeitalter der sich ständig ändernden Daseinsentwürfe verortet sich der außerirdische Superorganismus Kristallo, eine im Jahr 2012 geschaffene Sphäre des Künstlerkollektivs Jonathan Penca, Charlotte Simon und Zink Tonsur. Dort führen geschlechtslose Entitäten ein esoterisches Leben.“

Bei der Performance „Warum es ein Außen braucht“ (2014) handelt es sich um eine Fortsetzungsgeschichte. Sie erzählt von einer Realität im tanzenden Kosmos, welche die Bedeutung des Entdeckens und Erlebens im Außen betont. Die Entsendung von Kosmonauten ins All, mit der Aufgabe, Informationen und Erfahrungen zu sammeln und diese ins kollektive Netzwerk einzuspeisen, wird dabei zu einer Notwendigkeit. Dadurch sichert diese das Fortbestehen Kristallos. Die drei räumlich getrennten Akteure kommunizieren allein durch elektronisch erzeugte Klänge, Musikinstrumente und gesungene Texte. Ihre Beziehung untereinander, sowie zu den „im Außen“ lebenden Kosmonauten, ist symbiotisch.

Performance
„No Man is an Island“ von Vytautas Jurevicius

Die vielteilige Performance des litauischen Künstlers Vytautas Jurevicius besteht aus einer Serie von Interventionen, in den Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen – teilweise frei und teilweise nach einer abgesprochenen Choreographie – auftreten.
In der Performance werden verschiedene Rituale, die das menschliche Miteinander strukturieren, normen und prägen thematisiert. Die Performance fand in beiden Kunstvereinen statt und lud die Besucher durch kleine, kaum bemerkbare Veränderungen zur Überprüfung der eigenen Wahrnehmungsmuster ein.

Performance
„Underbelly Live“ von Andrew de Freitas

Zentraler Bestandteil der Installation „Underbelly“ ist ein nicht narrativer, stark atmosphärischer Film. Schauplätze im Film sind leere Wohnungen, verlassene Häuser oder herbstliche Landschaften, in denen sich Menschen befinden, die in einer ungeklärten Beziehung zueinander stehen. Die in der Ausstellung präsentierte Filminstallation „Underbelly“ wird durch eine Performance mit Musikern, weiteren Darstellern und einem Feuerwerk erweitert.

Ort: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden