<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>19. Februar 2020 | Frankfurter Kunstverein</title>
	<atom:link href="https://www.fkv.de/tag/19-februar-2020/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.fkv.de</link>
	<description>fkv.de</description>
	<lastBuildDate>Wed, 03 Aug 2022 09:29:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://www.fkv.de/wp-content/uploads/2018/10/cropped-fkv_website-32x32.png</url>
	<title>19. Februar 2020 | Frankfurter Kunstverein</title>
	<link>https://www.fkv.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Raum der Initiative 19. Februar Hanau</title>
		<link>https://www.fkv.de/raum-der-initiative-19-februar-hanau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2022 12:04:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[19. Februar 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative 19. Februar Hanau]]></category>
		<category><![CDATA[Rassistischer Terorranschlag Hanau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fkv.de/?p=36361</guid>

					<description><![CDATA[VIDEO „EINLADUNG” Credit: Initiative 19. Februar Hanau, Forensic Architecture/Forensis, 2022 In den Tagen und Monaten nach dem Anschlag in Hanau entwickelte sich eine vielfältige Solidarität zur Unterstützung der Angehörigen und Überlebenden. Im Mai 2020 eröffnete die Initiative 19. Februar Hanau eine Anlaufstelle am Heumarkt, direkt gegenüber dem ersten Anschlagsort. In diesem sozialen Raum wurden alsbald <a href="https://www.fkv.de/raum-der-initiative-19-februar-hanau/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VIDEO „EINLADUNG”</strong></p>
<p>Credit: Initiative 19. Februar Hanau, Forensic Architecture/Forensis, 2022</p>
<p>In den Tagen und Monaten nach dem Anschlag in Hanau entwickelte sich eine vielfältige Solidarität zur Unterstützung der Angehörigen und Überlebenden. Im Mai 2020 eröffnete die <a href="https://19feb-hanau.org/">Initiative 19. Februar Hanau</a> eine Anlaufstelle am Heumarkt, direkt gegenüber dem ersten Anschlagsort. In diesem sozialen Raum wurden alsbald gemeinsam mit den Betroffenen vier zentrale Forderungen formuliert: Erinnerung, Aufklärung, Gerechtigkeit und Konsequenzen.</p>
<p>Im Sommer 2021 kontaktierte die Initiative 19. Februar Hanau erstmals Forensic Architecture/Forensis. Gemeinsam mit Angehörigen der Opfer und deren Anwält*innen beauftragten sie die unabhängige Ermittlungsagentur, einige wichtige, offene Fragen bezüglich der Abläufe in der Tatnacht sowie zu den Vorgehensweisen der Polizei zu untersuchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ZEITTAFEL KOLLEKTIVER HANDLUNGEN</strong><strong><br />
</strong></p>
<p>Das Wandbild <em>Zeittafel kollektiver Handlungen</em> erzählt die Geschichte des zweijährigen Kampfes der Familien der Opfer, der Überlebenden des Anschlags sowie ihrer Verbündeten und Unterstützer*innen in der Initiative 19. Februar Hanau und anderswo um Erinnerung, Aufklärung, Gerechtigkeit und Konsequenzen.</p>
<p>Wenn ein Verbrechen begangen wird, sichert die Polizei in der Regel den Tatort und leitet die Ermittlungen. Das ist der Prozess staatlicher Forensik. Doch wenn staatliche Behörden oder Polizei direkt in eine Straftat verwickelt sind oder diese nicht verhindern bzw. gravierende Fehler gemacht haben, dann kann nicht mit wirklicher oder gar lückenloser Aufklärung gerechnet werden und infolgedessen auch nicht mit Gerechtigkeit gegenüber den Opfern.</p>
<p>In solchen Fällen ist es notwendig, dass die Zivilgesellschaft „die Kontrolle über die Beweisführung übernimmt&#8220;, unabhängige Untersuchungen durchführt und mit eigenen Mitteln und Möglichkeiten öffentlichen Druck ausübt. Diese Zeittafel zeigt, wie die Angehörigen und die Initiative 19. Februar Hanau neue Kooperationen entwickelten und ihre Forderungen in verschiedenen Foren zur Geltung brachten: in rechtlichen, politischen und kulturellen Räumen, in der Zivilgesellschaft und in den Medien.</p>
<p>Diese Antwort der Zivilgesellschaft &#8211; zu der auch diese Ausstellung gehört &#8211; ist ein offener, niemals vollständiger sondern sich weiter entwickelnder Prozess. Die Ausstellung zielt darauf ab, neue Öffentlichkeiten mit den Erfahrungen, dem verkörperten Wissen, dem Engagement und der Beharrlichkeit der Betroffenen rassistischer Gewalt ins Gespräch zu bringen. Den Betroffenen und ihren Unterstützer*innen in ihren Ermittlungen innovative Untersuchungsmethoden an die Hand zu geben, bezeichnen wir als „Gegen-Forensik&#8220;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>AUSSAGEN DER ANGEHÖRIGEN UND ÜBERLEBENDEN ZUR TATNACHT IN HANAU UND IHREN FOLGEN</strong></p>
<p>Die Initiative 19. Februar Hanau dokumentiert in zehn Videos die Aussagen der Angehörigen und Überlebenden vor dem Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtages.</p>
<p>Bereits im Sommer 2020 hatten die Familien und ihre Unterstützer*innen einen parlamentarischen Untersuchungssausschuss gefordert. Selbst wohlgesonnene Parteienvertreter*innen hatten das Vorhaben damals aufgrund zu weniger Belege für Behördenversagen skeptisch gesehen. Nach den kontinuierlichen Forderungen, dem öffentlichen Druck und den beharrlichen Protesten der Familien haben ein Jahr später, am 7. Juli 2021 in Wiesbaden alle Fraktionen außer der AfD für die Einrichtung des Untersuchungsauschuss (UNA) für Hanau gestimmt. Auch Innenminister Beuth musste seine Unterstützung zusagen.</p>
<p>Die zehn zentralen Fragekomplexe für den UNA wurden von der hessischen SPD in enger Absprache mit den Familien, Anwält*innen und der Initiative 19. Februar Hanau erarbeitet. Gegen den Widerstand der Regierungskoalition wurde durchgesetzt, dass die Angehörigen als Erstes gehört werden &#8211; ein Novum in der Geschichte der Untersuchungsausschüsse.</p>
<p>An den vier ersten öffentlichen Terminen am 3.12., 17.12., und 20.12.2021 sowie am 21.01.2022 haben (unter anderen) Vaska Zlateva, Hayrettin Saraçoğlu, Emis Gürbüz, Niculescu Păun, Etris Hashemi, Armin Kurtović, Cetin Gültekin und Serpil Temiz Unvar ihr Zeugnis abgelegt. Deren sowie die Aussagen von Valentino Juliano Kierpacz, dem Sohn von Mercedes Kierpacz und den Überlebenden Piter Minnemann und Muhammed Beyazkendir hat die Initiative 19. Februar Hanau im Mai in ihren Räumlichkeiten in der Krämerstrasse in Hanau aufgezeichnet.</p>
<p>Die für die Ausstellung <em>Three Doors</em> versammelten Aussagen ergeben ein gleichermaßen umfassendes wie erschütterndes Bild vom Versagen der Behörden und der Polizei vor, in und nach der Tatnacht des 19.02.2020 in Hanau, das hiermit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.</p>
<p>Die Familien, Überlebenden und Unterstützer*innen sehen diese Dokumentation als einen weiteren Beitrag für ihren Kampf um Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen.</p>
<p>Ihr Bemühen und Engagement ist den neun Opfern gewidmet:</p>
<p>Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili-Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin.</p>
<p>Und dass niemand das Gleiche nochmal erleben soll.</p>
<p>Gegen das Vergessen, gegen das Verschweigen, gegen die Angst.</p>
<p>Erinnern heißt verändern.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Initiative 19. Februar Hanau</strong></p>
<p>In den Videos sprechen:<br />
Muhammed Beyazkendir, Çetin Gültekin, Emiş Gürbüz, Etris Hashemi, Valentino Juliano und Sofia Kierpacz, Armin Kurtović, Piter Minnemann, Niculescu Păun, Hayrettin Saraçoğlu, Serpil Temiz Unvar, Vaska Zlateva.</p>
<p>Realisation<br />
Initiative 19. Februar Hanau</p>
<p>Produziert durch die Initiative 19. Februar Hanau, deren Freund*innen und den Frankfurter Kunstverein</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SCHLICHT STILLE<br />
</strong><strong>Das Notruf-Desaster von Hanau</strong></p>
<p>Vili-Viorel Păun ist das einzige, nicht zufällige Opfer von Hanau. Er verlor sein Leben, weil er in einem besonderen Akt der Zivilcourage versuchte, den rassistischen Mörder zu stoppen. Vili verhinderte wahrscheinlich mit seinem Einsatz weitere geplante Morde am ersten Tatort, weil er die Verfolgung aufnahm und die Pläne des Täter durchkreuzte. Er selbst hätte überleben können &#8211; wenn die Polizei über 110 für ihn erreichbar gewesen wäre.</p>
<p>Das Video-Triptychon erzählt die Geschichte von Vili und vom Notrufversagen in der Tatnacht. Sein Auto war vom Täter am Heumarkt beschossen worden, Vili nahm daraufhin die Verfolgung auf. Er fuhr dem Täter hinterher, blockierte kurzfristig dessen Auto und versuchte immer wieder, über den Notruf die Polizei zu alarmieren. Aber er kam nicht durch. Drei Mal blieb die 110 für ihn unerreichbar. Auf dem Parkplatz vor der Arena Bar, dem zweiten Tatort, wurde Vili-Viorel Păun in seinem Auto vom Täter erschossen.</p>
<p>Wie sich erst später durch Ermittlungen der Angehörigen und der Initiative 19. Februar herausstellte, war der Hanauer Notruf nicht mit einer Ruf-Weiterleitung ausgestattet sowie personell unterbesetzt. Auch andere Anrufer kamen in dieser Nacht nicht zur 110 durch, die Leitung blieb &#8211; wie die Staatsanwaltschaft feststellte &#8211; „schlicht still“.</p>
<p>Die Videos zeigen die Abläufe in der Tatnacht und rekonstruieren das Versagen des polizeilichen Notrufs. Gleichzeitig wird der lange Kampf von Niculescu und Iulia Păun, den Eltern des Opfers, um eine Aufklärung der Geschehnisse sowie um eine Anerkennung des Verschuldens der Behörden nachgezeichnet.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Credits: Katharina Pelosi, Pola Sell, Marcin Wierzchowski</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Lücke von Hanau Doku-Serie von Dietrich Brants</title>
		<link>https://www.fkv.de/die-luecke-von-hanau-doku-serie-von-dietrich-brants/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2022 11:56:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[19. Februar 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Die Luecke von hanau]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Kunstverein]]></category>
		<category><![CDATA[Hanau]]></category>
		<category><![CDATA[Rassistischer Attentat Hanau]]></category>
		<category><![CDATA[swr2]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.fkv.de/?p=36357</guid>

					<description><![CDATA[„Wir brauchen lückenlose Aufklärung“, fordert Piter Minnemann, Überlebender des rechten Terrors am 19. Februar 2020 in Hanau. Ein „43jähriger Deutscher“, wie er in fast allen Medien genannt wird, ermordete Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili-Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu aus rassistischen Motiven: neun Menschen, die <a href="https://www.fkv.de/die-luecke-von-hanau-doku-serie-von-dietrich-brants/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir brauchen lückenlose Aufklärung“, fordert Piter Minnemann, Überlebender des rechten Terrors am 19. Februar 2020 in Hanau. Ein „43jähriger Deutscher“, wie er in fast allen Medien genannt wird, ermordete Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili-Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu aus rassistischen Motiven: neun Menschen, die für den Täter nicht zu Deutschland gehören sollten. Auch mehr als zwei Jahre nach der Tat findet man etliche Leerstellen – sowohl bei der juristischen Aufklärung der Morde als auch bei der gesellschaftlichen Aufarbeitung. Die Audio-Dokumentation <em>Die Lücke von Hanau</em> beschreibt im Detail zahlreiche Versäumnisse, zum Beispiel das Vakuum bei den Ermittlungen zur verschlossenen Notausgangstür in der Arena Bar. Behördenrassismus in der hessischen Polizei: eine Lücke der Verfassungstreue. Unverantwortlich erscheint die Lücke besonders dort zu sein, wo Vertreter*innen von Behörden die Anliegen von Angehörigen missachten, etwa bei der Nicht-Information von Hinterbliebenen am Tag nach der Tat – da wird die Lücke schnell zum Abgrund.</p>
<p>Allen Opfern der Morde von Hanau wird von Polizeikräften und Medienberichten ein sogenannter „Migrationshintergrund“ zugewiesen. Bei jeder Leerstelle, die während oder nach der Tatnacht dokumentiert werden kann, geht es deshalb immer auch um eine Lücke zwischen Menschen, die migrantisiert werden, und deutschen Behörden, denen sie zunehmend misstrauen. Welche Lücke staatlicher Verantwortung offenbart sich, wenn ein gutverdienender weißer Deutscher mittleren Alters mit diagnostizierter paranoider Schizophrenie auf legale Weise eine Schusswaffe besitzt? Oder wenn die behördliche Dokumentation des Tatablaufs mehr als zwei Jahre nach den Morden mangelhaft zu sein scheint? Oder wenn im Polizeifunk während der Tatnacht nach einem Täter mit „vermutlich südländischer Herkunft“ gesucht wird, weil der „43jährige Deutsche“ zwar helle Haut, jedoch dunkle Haare hat? Oder wenn das Ermittlungsverfahren, das wegen des für Vili-Viorel Păun in der Tatnacht nicht erreichbaren polizeilichen Notrufs nötig wäre, trotz eines offenkundigen Systemversagens eingestellt wird?</p>
<p>Die erste „Lücke von Hanau“ sehen wir dort, wo viele konzentriert wegschauen: bei der Mittelschichtherkunft des Täters – seinem Bildungshintergrund. Ausgebildet an einer Elitefakultät, leistungsorientiert im Elternhaus, erfolgreich im Beruf, Mitglied in einem Münchener Traditionsverein. Ein Akademiker, der mit Prostituierten verkehrt, Pornohefte im Wald verbrennt, in einem Reihenhaus aufwächst, als Workaholic gilt und montags im Schützenverein Schießübungen macht – und in seinem persönlichen Umfeld sagen nahezu alle Zeug*innen: „Mit dem konnte man sich ganz vernünftig unterhalten“. Nicht aufgefallen ist bisher auch, dass der Täter von Hanau sich die Mörder des NSU zum Vorbild nimmt, angefangen beim tschechischen Fabrikat der Tatwaffe, welche auch der NSU benutzt, bis hin zu der Art und Weise, wie er einige seiner Opfer tötet – „Vorbild NSU“, auch dieser Aspekt der Morde gehört bislang zu den vielen Lücken von Hanau.</p>
<p>Die Doku-Serie <em>Die Lücke von Hanau</em> arbeitet mit Dokumenten in Text und Ton, die öffentlich zugänglich, also bereits veröffentlicht und für alle frei verfügbar sind, von Medienberichten bis hin zu Pressemitteilungen einer Staatsanwaltschaft. Außerdem nutzt diese Doku-Serie Ermittlungsergebnisse, die Medien wiedergeben dürfen. Immer handelt es sich um Aussagen von Überlebenden und Angehörigen, Nachbarn, Verwandten, Jugendfreund*innen, Kolleg*innen des Täters und von Polizeibeamt*innen und Behördenvertreter*innen, die von Relevanz sind, um eine „Lücke von Hanau“ zu beschreiben.</p>
<p>Als mehrteilige Hintergrund-Dokumentation entsteht diese Doku-Serie mit einem Verständnis journalistischer Tätigkeit, das vertieft informieren und die öffentliche Diskussion bereichern will. Mit journalistischen Methoden der Recherche und einer objektiven Herangehensweise kann dieses dokumentarische Prinzip Lücken bei der Aufklärung der Ereignisse der Tatnacht und Leerstellen im staatlichen Handeln aufzeigen. Durch das akribische Abgleichen dokumentierbarer Fakten werden offizielle Deutungen und gleichzeitig fehlende Aspekte sichtbar gemacht. Insgesamt entsteht auf diese Weise eine Doku-Serie, die aufzeigen kann, wo im Kontext dieser Morde eine Gegenerzählung zur verbreiteten Meinung eventuell angebracht wäre.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Frankfurter Kunstverein / SWR2</strong></p>
<p>Jetzt alle sechs Episoden von <em>Die Lücke von Hanau</em> <a href="https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/die-luecke-von-hanau-100.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a> anhören:</p>
<p><a href="https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/die-luecke-von-hanau-100.html" target="_blank" rel="noopener">Episode 1      <strong>Deutschland, aber normal<br />
</strong>Mittelschicht und Wahn, Teil 1</a></p>
<p><a href="https://www.swr.de/swr2/doku-und-feature/die-luecke-von-hanau-100.html" target="_blank" rel="noopener">Episode 2      <strong>Paranoia des sozialen Abstieg<br />
</strong>Mittelschicht und Wahn, Teil 2</a></p>
<p>Episode 3      <strong>Radikalisierung mit Bildungshintergrund<br />
</strong>Mittelschicht und Wahn, Teil 3</p>
<p>Episode 4      <strong>Vorbild NSU</strong><strong><em><br />
</em></strong>Ein Nachahmer von Nachahmern</p>
<p>Episode 5      <strong>Der nicht erreichbare Notruf<br />
</strong>Das Versagen der Polizei</p>
<p>Episode 6      <strong>Der verschlossene Notausgang<br />
</strong>Eine Spekulation der Justiz</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Produktion: Südwestrundfunk 2022</p>
<p>Executive Producer: Dr. Walter Filz</p>
<p>Realisation: Dietrich Brants, Andreas Völzing</p>
<p>Consulting: Dr. Max Bauer</p>
<p>Musik: AZZI MEMO, AKSU, APACHE 207 und viele andere</p>
<p>Distribution: ARD Audiothek, SWR2 Online und Radio</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Curatorial Host: Prof. Franziska Nori</p>
<p>Die Audio-Doku &#8222;Die Lücke von Hanau&#8220; ist Teil der Austellung „Three Doors: Forensic Architecture/Forensis, Initiative 19. Februar Hanau und Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“.</p>
<p>Die Folgen wurden in der Ausstellung veröffentlicht und sind auch in der ARD-Mediathek abrufbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
