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	<title>Tiere | Frankfurter Kunstverein</title>
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	<title>Tiere | Frankfurter Kunstverein</title>
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		<title>Toni R. Toivonen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 14:51:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gutting a Rotten Horse Generated The Most Horrific Migraine With The Most Beautiful Aura Upside Down Into a Landscape, 2024 Messing und originale Substanzen eines toten Tieres 500 x 250 cm Ko-produziert vom Frankfurter Kunstverein Courtesy Toni R. Toivonen und Galerie Forsblom The Rivers and Streams of a Dissolved Mind, 2024 Messing und originale Substanzen <a href="https://www.fkv.de/toni-r-toivonen/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gutting a Rotten Horse Generated<br />
The Most Horrific Migraine<br />
With The Most Beautiful Aura<br />
Upside Down Into a Landscape</em>, 2024<br />
Messing und originale Substanzen eines toten Tieres<br />
500 x 250 cm<br />
Ko-produziert vom Frankfurter Kunstverein<br />
Courtesy Toni R. Toivonen und Galerie Forsblom</p>
<p><em>The Rivers and Streams of a Dissolved Mind</em>, 2024<br />
Messing und originale Substanzen eines toten Tieres<br />
100 x 126 cm<br />
Courtesy Toni R. Toivonen und Galerie Forsblom</p>
<p><em>The Perfect Moment</em>, 2022<br />
Messing und originale Substanzen eines toten Tieres<br />
400 x 200 cm<br />
Courtesy Nelimarkka Foundation</p>
<p><em>Mother</em>, 2022<br />
Messing und originale Substanzen eines toten Tieres<br />
300 x 200 cm<br />
Courtesy Private Sammlung, Finnland</p>
<p><em>Metascape (3)</em>, 2022<br />
Messing und originale Substanzen eines toten Tieres<br />
32 x 38,5<br />
Courtesy Private Sammlung, Finnland</p>
<p><em>Crucifixion</em>, 2018<br />
Messing und originale Substanzen eines toten Tieres<br />
300 x 400 cm<br />
Courtesy Sara Hildén Art Museum</p>
<p><em>21 Strangers (In My Head)</em>, 2024<br />
Messing und originale Substanzen eines toten Tieres<br />
48 x 61 cm<br />
Courtesy Toni R. Toivonen und Galerie Forsblom</p>
<p><em>The Agony And The Ecstasy</em>, 2024<br />
Messing und originale Substanzen eines toten Tieres<br />
500 x 200 cm<br />
Ko-produziert vom Frankfurter Kunstverein<br />
Courtesy Toni R. Toivonen und Galerie Forsblom</p>
<p><em>Toni R. Toivonen: Miten kuolema kunnioittaa elämää?</em> (Toni R. Toivonen: Wie ehrt der Tod das Leben), 2023<br />
Film, 17 min<br />
Regie von Meeri Koutaniemi<br />
2. Staffel, 5. Episode der Fernsehserie <em>Irti Kuvasta</em> mit Meeri Koutaniemi<br />
Produziert von Gimmeyawallet Productions, Executive Producer: Elise Pietarila<br />
Courtesy Gimmeyawallet Productions</p>
<p>Toni R. Toivonen ist ein Suchender. Er schafft Bilder, die die übergeordnete Frage nach dem stellen, was Leben ist, und was bleibt, wenn es vergeht. Er schafft Bilder, die das Unsagbare offenbaren, für das es weder Bild noch Wort gibt, um den Moment des Übergangs von Sein und Nicht-Sein einzufangen und die Vergänglichkeit durch die Sakralität des Bildes zu überdauern.</p>
<p>Als sein zentrales Motiv hat Toni R. Toivonen das Tier gewählt, einzeln oder in Gruppen. Seit dem Ursprung der Menschheit waren Tiere magisch aufgeladene Wesen, die als Hüter und Vermittler zwischen der natürlichen und der spirituellen Welt gesehen wurden. Schon vor Urzeiten malten und ritzten Menschen Tierfiguren auf Höhlenwände, die so zu heiligen Orten wurden. Die Künstler:innen waren Schamanen.</p>
<p>Toivonen ist Maler, doch er malt die Tiere nicht. Toivonen ist ein tiefer Kenner der Geschichte von Kunst und Malerei. Er beherrscht die Sprache der Bedeutungen von Farben, Formen, Material und Symbolik. Doch nach Jahren der Malerei hat er die künstlerische Geste der Abbildung durch Nachahmung verlassen. Allegorie und Symbol reichen ihm in seiner Suche nach dem Existentiellen nicht mehr aus. Er lässt die Wirklichkeit ihr eigenes Bild im Material hinterlassen.</p>
<p>Der Künstler nähert sich dem Mysterium des Lebens mit Ehrfurcht. Er schafft die Gegebenheit, den Zyklus des Lebens stattfinden zu lassen. Alles ist Verwandlung. Die Vergänglichkeit zu sehen, den Blick nicht abzuwenden, sondern im natürlichen Kreislauf Trost zu finden, ist der fragile Grad, auf dem Toivonen sich bewegt. Wehmut und Traurigkeit, trotz Schönheit – heilige Erfahrung.</p>
<p>Toni R. Toivonen sucht nach Formen des Begreifens für dieses grundlegende menschliche Erlebnis: die Vergänglichkeit als unermesslichste aller Abwesenheiten. Seine Werke tragen die Abdrücke des Lebendigen und lassen sie in erhabener Schönheit zu Objekten stiller Kontemplation werden. Im Abdruck liegen die abwesenden Formen verstorbener Tiere tief eingeschrieben.</p>
<p>Toivonen lebt und arbeitet fernab der Stadt, in der Einsamkeit der finnischen Wälder. Seine Kunstwerke entspringen der tiefen Verbundenheit mit Tieren. Sie sind Lebensgefährten und Wesen, für die er Achtung und Liebe empfindet. Keines der Tiere verliert sein Leben für die Kunst. Einige von ihnen, Pferde und Hunde, starben eines natürlichen Todes, nachdem sie ihr Leben mit Toivonen verbracht hatten. Andere wurden von Förster:innen mitgebracht oder von Menschen, deren Wunsch es war, ihre Tiere unsterblich werden zu lassen, in der Erinnerung. Die Sakralität des Augenblicks des Übergangs – vom Leben zum Tod – ist für den Künstler ein Mysterium, dem er sich mit seinen Bildern zu nähern sucht.</p>
<p>Der Künstler legt die Körper der toten Wesen auf Messingoberflächen. Er ordnet sie behutsam an. Es sind die Leiber, die den Bildträger verändern. Es ist die zu Tage tretende Substanz, aus der alles Lebende besteht. Sie korrodiert und oxidiert das Metall. Wie ein Alchemist hat Toivonen die gegenseitigen Reaktionen von Körpern und Metall studiert und erprobt. Seine Kunst entsteht in Wochen des Wartens und Beobachtens, in denen der Kreislauf der Natur seinen Lauf nimmt und der Zyklus von Werden und Vergehen sich in das Metall verewigt. Was entsteht, sind monumentale Bilder, figürlich oder abstrakt. Sie sind Zeichen einer Inkarnation, vergegenwärtigen sie doch mehr als Andeutungen allein.</p>
<p>Die Farbe Gold spielt in Toivonens Werken eine wesentliche Rolle. Vom Alten Ägypten, den Kulten der Inka, den byzantinischen Mosaiken, über die christliche Malerei des Mittelalters bis hin zur Moderne, steht Gold in seiner Schönheit für das Transzendente, ist ein Symbol für das Überirdische und Ewige. Und so entstehen Toivonens Bilder nicht auf Leinwänden, sondern auf goldgelben Messingplatten. Messing hat die Eigenschaft, bei Kontakt mit Körpern zu oxidieren, es nimmt alle Abdrücke als Formen in seine Oberfläche auf.</p>
<p>Bild und Tod und die Frage nach Transzendenz gehören seit den archaischen Gesellschaften zusammen (vgl. Hans Belting, <em>Bild-Anthropologie</em>, 2001). In allen Kulturen und zu allen Zeiten haben Menschen nach Formen und Ritualen gesucht, eine Verbindung zwischen dem Diesseits des Lebens und dem Jenseits einer spirituellen Ordnung durch Bilder erfahrbar zu machen. Toivonens Werke sind Abdrücke und stehen für die Überdauerung von Vergänglichem.</p>
<p><em>„</em>Man braucht Schatten, um das Licht zu verstehen. Man muss gewissermaßen den Tod anerkennen, um das Leben zu verstehen<em>“,</em> so Toivonen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Toni R. Toivonen</strong> (*1987, Helsinki, FI) lebt und arbeitet in Hämeenkoski, Finnland. Er schloss 2016 seinen Master of Fine Arts an der Academy of Fine Arts in Helsinki (FI) ab, nachdem er 2012 seinen Bachelor of Fine Arts an der Arts Academy of Turku University of Applied Sciences (FI) erworben hatte. Toivonen hat seine Arbeiten in mehreren Einzelausstellungen in Finnland sowie international gezeigt, darunter in Stockholm (SE) und Wien (AT). Seine Werke wurden auch in zahlreichen Gruppenausstellungen präsentiert, unter anderem im Ateneum Art Museum, Helsinki (FI), im Rovaniemi Art Museum, Rovaniemi (FI) und im Haus am Lützowplatz, Berlin (DE). Seine Kunst ist in bedeutenden öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter im KIASMA Museum für zeitgenössische Kunst, Helsinki (FI), im Sara Hildén Art Museum, Tampere (FI), im Museum für Gegenwartskunst Krakau MOCAK, Krakau (PL), im Nelimarkka Museum, Alajärvi (FI), in der Saastamoinen Foundation, Helsinki (FI) und in der Wihuri Foundation, Helsinki (FI). Für sein Werk, das in den Dokumentarfilmen <em>HEAVY</em> (Theo Bat Schandorff, 2018) und <em>Irti Kuvasta</em> (Meeri Koutaniemi, YLE, 2023) festgehalten wurde, wurde Toivonen mehrfach ausgezeichnet.</p>
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		<title>MYRIAD. Where we connect.</title>
		<link>https://www.fkv.de/myriad-where-we-connect/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2023 08:47:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[MYRIAD. Where we connect. ist ein Projekt der Interactive Media Foundation und Filmtank, in Co-Kreation mit Miiqo Studios, Context Film und Artificial Rome MYRIAD. Installation, 2023 Vierzehn Module, fünf Sitzblöcke, zwei Sitzbänke aus Holz, Resysta und Ytong, beschichtet mit gefärbtem Beton verschiedene Größen Interaktives Projektions-Mapping auf drei Karbonmodulen, Bodenprojektion, reaktive Multi-Kanal-Audioinstallation MYRIAD. Virtual Reality Experience, <a href="https://www.fkv.de/myriad-where-we-connect/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>MYRIAD. Where we connect. ist ein Projekt der Interactive Media Foundation und Filmtank, in Co-Kreation mit Miiqo Studios, Context Film und Artificial Rome</p>
<p><strong>MYRIAD. Installation</strong>, 2023<br />
Vierzehn Module, fünf Sitzblöcke, zwei Sitzbänke aus Holz, Resysta und Ytong, beschichtet mit gefärbtem Beton<br />
verschiedene Größen</p>
<p>Interaktives Projektions-Mapping auf drei Karbonmodulen, Bodenprojektion, reaktive Multi-Kanal-Audioinstallation</p>
<p><strong>MYRIAD. Virtual Reality Experience</strong>, 2023<br />
Virtual-Reality Anwendung<br />
10 min pro Geschichte<br />
Präsentationsmodul, ein Sitzblock aus Holz, beschichtet mit gefärbtem Beton<br />
verschiedene Größen</p>
<p><strong>MYRIAD. 360°-3D-Dokumentation</strong>, 2021<br />
Stationäre Virtual-Reality Station mit zwei Videos<br />
10:09 min<br />
Präsentationsmodul, drei Sitzblöcke aus Holz beschichtet mit gefärbtem Beton<br />
verschiedene Größen</p>
<p>Courtesy MYRIAD. Where we connect., Interactive Media Foundation und Filmtank, in Co-Kreation mit Miiqo Studios, Context Film und Artificial Rome</p>
<p>Jedes Jahr ziehen Myriaden von Lebewesen über unseren Planeten. Ihre Wanderungen in regelmäßigen Rhythmen takten das Leben unseres Planeten wie das eines pulsierenden Gesamtorganismus. Welche Entscheidungen Tiere auf ihren Reisen treffen, wie sie mit der sich stets wandelnden Umgebung interagieren und welche Konsequenzen ihre Wanderungen auf Ökosysteme haben, verändert unser Verständnis über die wechselseitigen Abhängigkeiten aller Lebewesen und die gemeinsam belebten Räume. Die Naturwissenschaften erforschen diese Zusammenhänge, die somit auch in gesellschaftswissenschaftlichen und philosophischen Deutungen Widerhall finden. Und schon antike Geschichten und Mythen unterschiedlicher Kulturen erzählten von der Ganzheitlichkeit, die alle Lebewesen miteinander verbindet.</p>
<p><em>MYRIAD. Where we connect.</em> Ist eine immersive, multimediale Installation an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Storytelling. In der Ausstellung <em>Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität</em> feiert das begehbare interaktive Projekt zusammen mit der bereits erfolgreich gezeigten VR-Experience und einer 360-Grad-3D-Dokumentation Premiere. Die Arbeit lässt uns die Perspektive einzelner Tiere einnehmen und nimmt uns mit auf ihre langen Reisen über die Kontinente der Erde.</p>
<p>In der international preisgekrönten Virtual-Reality-Experience <em>MYRIAD. Where we connect. </em>folgen Besucher:innen den Wanderungen einer Grünen Meeresschildkröte, eines Polarfuchsweibchens und einer Gruppe von Waldrappen. Jede Reise verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit ergreifenden Bildern und visuellem Wissen über die Routen der Tiere durch eine Welt, die zunehmend unter dem Einfluss des Menschen steht.</p>
<p>Der ebenfalls ausgezeichnete 360-Grad-3D-Film zeigt den Flug von Waldrappen über die Alpen und ihre erfolgreiche Wiedereingliederung in ihr natürliches Umfeld. Die spektakulären Aufnahmen entstanden mithilfe eines Ultraleichtflugzeugs.</p>
<p>Zentrales Element von <em>MYRIAD. Where we connect. </em>ist der Kohlenstoff. In den Äonen des Kosmos entstand der Grundstoff im Inneren von Sternen durch die Fusion von Helium. Aus dem All gelangte er durch unzählige Einschläge von Asteroiden auf unseren Planeten, wo er zum chemischen Grundbaustoff des Lebens wurde. Die Körper aller Lebewesen, von Pilzen und anderen Pflanzen, von Tieren und Menschen, enthalten dieses Element. Daher ist Kohlenstoff eines der zentralen gestalterischen Mittel der multimedialen Kunstinstallation geworden. Die Bildwelten von <em>MYRIAD. Where we connect. </em>basieren auf schwarz-weißen Kohlezeichnungen, aus denen digitale Animationen geschaffen wurden. Die Formen der Bindungsstrukturen von Kohlenstoff leben in den skulpturalen Raumelementen und in ihren taktilen, haptischen Oberflächen fort. Alle 3D-Animationen und Elemente der multimedialen Installation sind monochrom gehalten. Sie blenden Wissensfragmente ein und visualisieren künstlerisch Dateninterpretationen.</p>
<p>Auf drei raumgreifenden Karbonobjekten wird die Reise einzelner Tiere auf ihrer Wanderung erzählt. In der insgesamt 22-minütigen Animation folgen Besucher:innen den Flugrouten von Tierschwärmen und den Geschichten einzelner Arten. Zu sehen sind Amur-Falken, Monarchfalter und Graukraniche. Die Luft als eines der Elemente von Tierwanderungen bildet den Auftakt zur Eröffnung im Frankfurter Kunstverein. Grenzen, Hindernisse und Landnutzungen, aber auch Veränderungen im Erdsystem und das Abschmelzen der Pole stellen Lebewesen während ihrer Wanderungen vor große Herausforderungen.</p>
<p>Die Objekte der Installation bestehen aus Holz, beschichtet mit schwarz pigmentiertem Betonspachtel. Diese Materialien wurden durch den Audioeffekt „Convolution Reverb“ klanglich dekonstruiert, erfasst und für den Soundscape verwendet. Die Klangeigenschaften und das Audioprocessing der Stoffe prägen die Atmosphäre und erzeugen neuartige Klänge von stofflicher Qualität.</p>
<p>Die skulpturalen Elemente der Rauminstallation sind eingebettet in eine 360-Grad-Klanglandschaft. Das akustische Raumerlebnis folgt dem Konzept der Soundscape Ecology. Sie orchestriert biologische Klänge (Biophonie), menschliche Klänge (Anthropophonie) und nichtbiologische, aber klangerzeugende natürliche Phänomene. Das geschaffene akustische Ökosystem reagiert auf die Anwesenheit der Besucher:innen im Raum und symbolisiert so klanglich den sie/sich verändernden Einfluss des Menschen auf seine Umwelt.</p>
<p><em>MYRIAD. Where we connect. </em>entstand in enger Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Team. Die Darstellungen beruhen auf den realen Daten von über 20.000 besenderten Tieren, die zu Wasser, zu Land und in der Luft migrieren. Die Daten stammen aus der Movebank-Datenbank, dem Langzeitprojekt der Abteilung für Tierwanderungen des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie. <em>MYRIAD. Where we connect. </em>vereint aktuelle Forschungsinhalte aus den Bereichen Tiermigration, Verhaltensbiologie, Klimaforschung und Infrastrukturentwicklung und greift unter anderem auf die Big Data des Movebank-Projektes zurück. Die Abstraktion der Daten und Informationen werden durch die Kraft poetischer Erzählungen, skulpturaler Inszenierungen und Klanglandschaften zu Erlebnissen, die durch die Mittel der Kunst eine Verbindung zwischen der Imagination der Menschen und dem Wissen über die globale Vernetzung der Ökosysteme unseres Planeten herstellen.</p>
<p><em>MYRIAD. Where we connect. </em>ist ein Projekt der Interactive Media Foundation und Filmtank in Co-Kreation mit Miiqo Studios, Context Film und Artificial Rome. Künstlerische Leitung: Lena Thiele, Sebastian Baurmann und Dirk Hoffmann. Die Soundszenografie wurde von kling klang klong entwickelt, die Ausstellungsarchitektur wurde von unit-berlin gestaltet.</p>
<p><u>Interactive Media Foundation gGmbH<br />
</u>Die Interactive Media Foundation ist eine gemeinnützige Organisation mit philanthropischem Hintergrund, die sich der Entwicklung gesellschaftlich relevanter Themen durch audiovisuelle Medienformate (Film, Virtual Reality, Ausstellungen) widmet. Sie produziert und finanziert ihre Projekte mithilfe privater Stiftungen und öffentlicher Mittel und führt den Vertrieb gemeinsam mit diversen Partner:innen durch. Die Grundlagen ihrer Arbeit sind ein gemeinschaftlicher kreativer Prozess und ein großes Partner:innennetzwerk. Die Interactive Media Foundation bringt Spezialist:innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zusammen und kombiniert Fachwissen, Erkenntnisse und Techniken aus unterschiedlichen Disziplinen, um neue, oft überraschende Perspektiven auf Themen zu eröffnen, die faszinieren und berühren. Ihre Produktionen werden weltweit auf Medienkunst- und Filmfestivals sowie in zahlreichen Kultureinrichtungen gezeigt. Die Anerkennung von Expert:innen und Jurys aus verschiedenen Bereichen spiegelt sich in renommierten Auszeichnungen wie dem Bundespreis für kulturelle Bildung, dem Grand Prix des Art Directors Clubs oder der Aufnahme in die Forbes-Liste für herausragende Kreativität wider. Die Interactive Media Foundation wurde 2013 in Berlin gegründet.</p>
<p><u>Filmtank GmbH<br />
</u>Filmtank ist eine vielfach preisgekrönte Produktionsfirma mit Sitz in Hamburg, Berlin und Stuttgart. Die Macher:innen kommen ursprünglich aus dem Dokumentarfilmbereich und produzieren heute ganze Themenuniversen. Filmtank bringt alte Meister:innen und junge Erfinder:innen zusammen. Dadurch entstehen neue Perspektiven.</p>
<p><u>Miiqo Studios UG<br />
</u>Miiqo Studios wurden 2012 in Berlin gegründet und legen ihren Fokus auf die Gestaltung immersiver Welten an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Storytelling. Sie verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz und verbinden zeitgemäße digitale Technologien und gesellschaftsrelevante Themen zu emotionalen und berührenden Erlebnissen.</p>
<p><u>Context Film GmbH<br />
</u>Die Context Film steht seit 2004 für anspruchsvolle Dokumentationen, innovatives fiktionales Erzählen und hochwertige Informationsfilme, die sich mit vielfältigen und komplexen Lebenswirklichkeiten beschäftigen. Die Arbeiten brechen gewohnte Denkmuster auf, frei in der Form und unabhängig erzählt.</p>
<p><u>Artificial Rome GmbH<br />
</u>Artificial Rome ist ein Studio für digitales Design und visuelle Kommunikation mit Fokus auf immersiven Erlebnissen. Seit 2014 entwickelt das Team interaktive Kommunikationsformate aus der Verbindung von digitaler Technologie, schöpferischer Vision und klarer gestalterischer Handschrift.</p>
<p><u>kling klang klong GmbH &amp; Co. KG<br />
</u>Das Berliner Kreativstudio kling klang klong komponiert Sounds und Codes für Klangerlebnisse. Das Team aus Komponist:innen, Sounddesigner:innen, kreativen Denker:innen, Wissenschaftler:innen und Techniker:innen erkundet neue Wege, um Menschen durch Klang zu berühren. Die Arbeiten sind in physischen und virtuellen Umgebungen, Ausstellungen, Museen und bei Events international präsent.</p>
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