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	<title>Umwelt | Frankfurter Kunstverein</title>
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		<title>Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP)</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Oct 2023 08:51:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Prof. Dr. Alexander Böker, Direktor Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP Dipl.-Ing. Thomas Büsse, Leitung Verarbeitungstechnikum für Biopolymere Schwarzheide Dr. Jens Balko, Leitung Verarbeitungstechnikum für Biopolymere Schwarzheide Heiko Ziller, Technischer Mitarbeiter Danny Pytek, Technischer Mitarbeiter Jens Kunkel, Versuchsplanung und Zusammenstellung Exponate Fabian Textor, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Frischhalte-Dosen, Cremedosen, Kabeldurchführungen und Schraubverschlüsse (Spritzguss), Joghurt-Becher und Schalen (Thermoformen), Trink- <a href="https://www.fkv.de/fraunhofer-institut-fuer-angewandte-polymerforschung-iap/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Alexander Böker, Direktor Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP<br />
Dipl.-Ing. Thomas Büsse, Leitung Verarbeitungstechnikum für Biopolymere Schwarzheide<br />
Dr. Jens Balko, Leitung Verarbeitungstechnikum für Biopolymere Schwarzheide<br />
Heiko Ziller, Technischer Mitarbeiter<br />
Danny Pytek, Technischer Mitarbeiter<br />
Jens Kunkel, Versuchsplanung und Zusammenstellung Exponate<br />
Fabian Textor, Wissenschaftlicher Mitarbeiter</p>
<p>Frischhalte-Dosen, Cremedosen, Kabeldurchführungen und Schraubverschlüsse (Spritzguss), Joghurt-Becher und Schalen (Thermoformen), Trink- und Shampooflaschen (Blasformen), Folien (Flach- und Blasfolien) aus Polybutylensuccinat<br />
Diverse Größen</p>
<p>Courtesy Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP</p>
<p>Kunststoffe kommen aufgrund ihrer Materialeigenschaften in allen Anwendungsfeldern zum Einsatz: von Verpackungen in unserem Alltagsgebrauch bis hin zu Hochleistungskomponenten in der Luft- und Raumfahrt. Sie haben eine geringe Materialdichte und sind kosteneffizient in der Herstellung. Gegenüber anderen Materialien erzeugen sie weniger Energieeinsatz.</p>
<p>Allein im Jahr 2021 lag die weltweit produzierte Kunststoffmenge bei 391 Mio. Tonnen und die Tendenz steigt nach wie vor. Etwa 90 % der produzierten Menge entfällt dabei auf Massenkunststoffe wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyethylenterephthalat (PET) oder Polystyrol (PS) – sie stellen als thermoplastische Polymere einen wesentlichen Teil der Endprodukte in der chemischen Industrie dar. Für diese heute eingesetzten Kunststoffe werden fast ausschließlich fossile Rohstoffe verwendet.</p>
<p>Nur ca. 1,5 % der 2021 produzierten Kunststoffe basieren auf nachwachsenden Rohstoffen. Zur erfolgreichen Transformation einer auf fossilen Rohstoffen basierenden Wirtschaft hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft muss der Anteil an nachwachsenden Rohstoffen in der weltweiten Kunststoffherstellung unbedingt zunehmen.</p>
<p>Ein noch vollständig ungelöstes Problem ist die Menge an Kunststoff in allen Bereichen der Umwelt, in Flüssen und Meeren, aber auch in Böden. Kunststoff wird absichtlich weggeworfen, wenn Abfallsammelsysteme fehlen, aber auch unabsichtlich. Große Mengen kommen auch durch Abrieb- und Abnutzungsvorgänge in die Umwelt. Die Kunststoffteilchen sind in allen Größenordnungen bis in den Mikro- und Nanometerbereich zu finden. Das Ausmaß der Auswirkungen auf die Flora und Fauna sowie auf den menschlichen Körper ist erheblich.</p>
<p>Biokunststoffe werden derzeit produziert, um die Massenkunststoffe zu ergänzen und zum Teil schon zu ersetzen. Ein Beispiel für einen Biokunststoff ist Polybutylensuccinat (PBS). PBS ist besonders vielversprechend, weil es ähnliche mechanische, optische und haptische Eigenschaften sowie Verarbeitungsbedingungen wie die ölbasierten Massenkunststoffe PE und PP hat. PBS wird aus zwei Monomeren synthetisiert: Bernsteinsäure und Butandiol. Diese chemischen Grundbausteine werden über ein Polykondensations-Verfahren synthetisiert.</p>
<p>Beide Stoffe können aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, die aus Cellulose-haltigen Abfällen aus der Land- und Forstwirtschaft stammen. Die Cellulose wird in einem chemischen Verfahren aufgespalten und die dabei entstehenden Zucker werden im nächsten Schritt mithilfe von Bakterien zu Bernsteinsäure und Butandiol fermentiert. Aus Bernsteinsäure und Butandiol kann das zu 100 % biobasierte PBS hergestellt werden. Dieser Stoff ist neben der Polymilchsäure (PLA) ein wichtiger Meilenstein im Wandel zu einer biobasierten Kunststoffindustrie.</p>
<p>PBS ist gut biologisch abbaubar. Bei geeigneten Umweltbedingungen hat es ein ähnliches Abbauverhalten wie Holz. Bakterien verstoffwechseln und zerlegen PBS unter Nutzung ihrer Enzyme. Was als Abbaustoffe übrig bleibt, sind Kohlendioxid und Wasser. Bei einem Anstieg des Einsatzes biologisch abbaubarer Biokunststoffe könnte in Zukunft die besorgniserregende Verbreitung ölbasierter Kunststoffe in sämtlichen Biotopen unseres Planeten reduziert werden.</p>
<p>Die Neuproduktion von ölbasierten, nicht abbaubaren Kunststoffen muss so schnell wie möglich verringert und dann in geeigneten Einsatzgebieten möglichst vermieden werden. Auf dem Weg zu einer vollkommen nachhaltigen Wirtschaftsweise muss die Steigerung der Rate der Wiederverwendung und des Recyclings ölbasierter Kunststoffe – aber auch von Biokunststoffen – höchste Priorität haben.</p>
<p>PBS kann wie die meisten konventionellen thermoplastischen Kunststoffe recycelt werden, denn es kann in modernen Sortieranlagen erkannt und aussortiert werden. Das heißt, dass Voraussetzungen für eine Wiederverwertung aller Kunststoffe eine moderne Anlage mit optischen Materialerkennungstechniken und die Trennung des Mülls bereits bei den Verbraucher:innen sind.</p>
<p>Wiedergewonnenes PBS kann in neue Produkte eingearbeitet werden. Das Fraunhofer IAP kooperiert mit Industriepartner:innen, um die Typenvielfalt des PBS zu erhöhen und dadurch die Anwendungsmöglichkeiten zu erweitern. Um PBS einzusetzen, bedarf es keiner neuen Verarbeitungstechnologien. Der biobasierte Stoff kann für Spritzgussverfahren, zur Folienherstellung sowie für Blas- und Thermoformen verwendet werden. Die am IAP entwickelten nachhaltigen Materialien stehen an der Schwelle zu ihrem Markteintritt.</p>
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		<title>MYRIAD. Where we connect.</title>
		<link>https://www.fkv.de/myriad-where-we-connect/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2023 08:47:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[MYRIAD. Where we connect. ist ein Projekt der Interactive Media Foundation und Filmtank, in Co-Kreation mit Miiqo Studios, Context Film und Artificial Rome MYRIAD. Installation, 2023 Vierzehn Module, fünf Sitzblöcke, zwei Sitzbänke aus Holz, Resysta und Ytong, beschichtet mit gefärbtem Beton verschiedene Größen Interaktives Projektions-Mapping auf drei Karbonmodulen, Bodenprojektion, reaktive Multi-Kanal-Audioinstallation MYRIAD. Virtual Reality Experience, <a href="https://www.fkv.de/myriad-where-we-connect/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>MYRIAD. Where we connect. ist ein Projekt der Interactive Media Foundation und Filmtank, in Co-Kreation mit Miiqo Studios, Context Film und Artificial Rome</p>
<p><strong>MYRIAD. Installation</strong>, 2023<br />
Vierzehn Module, fünf Sitzblöcke, zwei Sitzbänke aus Holz, Resysta und Ytong, beschichtet mit gefärbtem Beton<br />
verschiedene Größen</p>
<p>Interaktives Projektions-Mapping auf drei Karbonmodulen, Bodenprojektion, reaktive Multi-Kanal-Audioinstallation</p>
<p><strong>MYRIAD. Virtual Reality Experience</strong>, 2023<br />
Virtual-Reality Anwendung<br />
10 min pro Geschichte<br />
Präsentationsmodul, ein Sitzblock aus Holz, beschichtet mit gefärbtem Beton<br />
verschiedene Größen</p>
<p><strong>MYRIAD. 360°-3D-Dokumentation</strong>, 2021<br />
Stationäre Virtual-Reality Station mit zwei Videos<br />
10:09 min<br />
Präsentationsmodul, drei Sitzblöcke aus Holz beschichtet mit gefärbtem Beton<br />
verschiedene Größen</p>
<p>Courtesy MYRIAD. Where we connect., Interactive Media Foundation und Filmtank, in Co-Kreation mit Miiqo Studios, Context Film und Artificial Rome</p>
<p>Jedes Jahr ziehen Myriaden von Lebewesen über unseren Planeten. Ihre Wanderungen in regelmäßigen Rhythmen takten das Leben unseres Planeten wie das eines pulsierenden Gesamtorganismus. Welche Entscheidungen Tiere auf ihren Reisen treffen, wie sie mit der sich stets wandelnden Umgebung interagieren und welche Konsequenzen ihre Wanderungen auf Ökosysteme haben, verändert unser Verständnis über die wechselseitigen Abhängigkeiten aller Lebewesen und die gemeinsam belebten Räume. Die Naturwissenschaften erforschen diese Zusammenhänge, die somit auch in gesellschaftswissenschaftlichen und philosophischen Deutungen Widerhall finden. Und schon antike Geschichten und Mythen unterschiedlicher Kulturen erzählten von der Ganzheitlichkeit, die alle Lebewesen miteinander verbindet.</p>
<p><em>MYRIAD. Where we connect.</em> Ist eine immersive, multimediale Installation an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Storytelling. In der Ausstellung <em>Bending the Curve – Wissen, Handeln, [Für]Sorge für Biodiversität</em> feiert das begehbare interaktive Projekt zusammen mit der bereits erfolgreich gezeigten VR-Experience und einer 360-Grad-3D-Dokumentation Premiere. Die Arbeit lässt uns die Perspektive einzelner Tiere einnehmen und nimmt uns mit auf ihre langen Reisen über die Kontinente der Erde.</p>
<p>In der international preisgekrönten Virtual-Reality-Experience <em>MYRIAD. Where we connect. </em>folgen Besucher:innen den Wanderungen einer Grünen Meeresschildkröte, eines Polarfuchsweibchens und einer Gruppe von Waldrappen. Jede Reise verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit ergreifenden Bildern und visuellem Wissen über die Routen der Tiere durch eine Welt, die zunehmend unter dem Einfluss des Menschen steht.</p>
<p>Der ebenfalls ausgezeichnete 360-Grad-3D-Film zeigt den Flug von Waldrappen über die Alpen und ihre erfolgreiche Wiedereingliederung in ihr natürliches Umfeld. Die spektakulären Aufnahmen entstanden mithilfe eines Ultraleichtflugzeugs.</p>
<p>Zentrales Element von <em>MYRIAD. Where we connect. </em>ist der Kohlenstoff. In den Äonen des Kosmos entstand der Grundstoff im Inneren von Sternen durch die Fusion von Helium. Aus dem All gelangte er durch unzählige Einschläge von Asteroiden auf unseren Planeten, wo er zum chemischen Grundbaustoff des Lebens wurde. Die Körper aller Lebewesen, von Pilzen und anderen Pflanzen, von Tieren und Menschen, enthalten dieses Element. Daher ist Kohlenstoff eines der zentralen gestalterischen Mittel der multimedialen Kunstinstallation geworden. Die Bildwelten von <em>MYRIAD. Where we connect. </em>basieren auf schwarz-weißen Kohlezeichnungen, aus denen digitale Animationen geschaffen wurden. Die Formen der Bindungsstrukturen von Kohlenstoff leben in den skulpturalen Raumelementen und in ihren taktilen, haptischen Oberflächen fort. Alle 3D-Animationen und Elemente der multimedialen Installation sind monochrom gehalten. Sie blenden Wissensfragmente ein und visualisieren künstlerisch Dateninterpretationen.</p>
<p>Auf drei raumgreifenden Karbonobjekten wird die Reise einzelner Tiere auf ihrer Wanderung erzählt. In der insgesamt 22-minütigen Animation folgen Besucher:innen den Flugrouten von Tierschwärmen und den Geschichten einzelner Arten. Zu sehen sind Amur-Falken, Monarchfalter und Graukraniche. Die Luft als eines der Elemente von Tierwanderungen bildet den Auftakt zur Eröffnung im Frankfurter Kunstverein. Grenzen, Hindernisse und Landnutzungen, aber auch Veränderungen im Erdsystem und das Abschmelzen der Pole stellen Lebewesen während ihrer Wanderungen vor große Herausforderungen.</p>
<p>Die Objekte der Installation bestehen aus Holz, beschichtet mit schwarz pigmentiertem Betonspachtel. Diese Materialien wurden durch den Audioeffekt „Convolution Reverb“ klanglich dekonstruiert, erfasst und für den Soundscape verwendet. Die Klangeigenschaften und das Audioprocessing der Stoffe prägen die Atmosphäre und erzeugen neuartige Klänge von stofflicher Qualität.</p>
<p>Die skulpturalen Elemente der Rauminstallation sind eingebettet in eine 360-Grad-Klanglandschaft. Das akustische Raumerlebnis folgt dem Konzept der Soundscape Ecology. Sie orchestriert biologische Klänge (Biophonie), menschliche Klänge (Anthropophonie) und nichtbiologische, aber klangerzeugende natürliche Phänomene. Das geschaffene akustische Ökosystem reagiert auf die Anwesenheit der Besucher:innen im Raum und symbolisiert so klanglich den sie/sich verändernden Einfluss des Menschen auf seine Umwelt.</p>
<p><em>MYRIAD. Where we connect. </em>entstand in enger Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Team. Die Darstellungen beruhen auf den realen Daten von über 20.000 besenderten Tieren, die zu Wasser, zu Land und in der Luft migrieren. Die Daten stammen aus der Movebank-Datenbank, dem Langzeitprojekt der Abteilung für Tierwanderungen des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie. <em>MYRIAD. Where we connect. </em>vereint aktuelle Forschungsinhalte aus den Bereichen Tiermigration, Verhaltensbiologie, Klimaforschung und Infrastrukturentwicklung und greift unter anderem auf die Big Data des Movebank-Projektes zurück. Die Abstraktion der Daten und Informationen werden durch die Kraft poetischer Erzählungen, skulpturaler Inszenierungen und Klanglandschaften zu Erlebnissen, die durch die Mittel der Kunst eine Verbindung zwischen der Imagination der Menschen und dem Wissen über die globale Vernetzung der Ökosysteme unseres Planeten herstellen.</p>
<p><em>MYRIAD. Where we connect. </em>ist ein Projekt der Interactive Media Foundation und Filmtank in Co-Kreation mit Miiqo Studios, Context Film und Artificial Rome. Künstlerische Leitung: Lena Thiele, Sebastian Baurmann und Dirk Hoffmann. Die Soundszenografie wurde von kling klang klong entwickelt, die Ausstellungsarchitektur wurde von unit-berlin gestaltet.</p>
<p><u>Interactive Media Foundation gGmbH<br />
</u>Die Interactive Media Foundation ist eine gemeinnützige Organisation mit philanthropischem Hintergrund, die sich der Entwicklung gesellschaftlich relevanter Themen durch audiovisuelle Medienformate (Film, Virtual Reality, Ausstellungen) widmet. Sie produziert und finanziert ihre Projekte mithilfe privater Stiftungen und öffentlicher Mittel und führt den Vertrieb gemeinsam mit diversen Partner:innen durch. Die Grundlagen ihrer Arbeit sind ein gemeinschaftlicher kreativer Prozess und ein großes Partner:innennetzwerk. Die Interactive Media Foundation bringt Spezialist:innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zusammen und kombiniert Fachwissen, Erkenntnisse und Techniken aus unterschiedlichen Disziplinen, um neue, oft überraschende Perspektiven auf Themen zu eröffnen, die faszinieren und berühren. Ihre Produktionen werden weltweit auf Medienkunst- und Filmfestivals sowie in zahlreichen Kultureinrichtungen gezeigt. Die Anerkennung von Expert:innen und Jurys aus verschiedenen Bereichen spiegelt sich in renommierten Auszeichnungen wie dem Bundespreis für kulturelle Bildung, dem Grand Prix des Art Directors Clubs oder der Aufnahme in die Forbes-Liste für herausragende Kreativität wider. Die Interactive Media Foundation wurde 2013 in Berlin gegründet.</p>
<p><u>Filmtank GmbH<br />
</u>Filmtank ist eine vielfach preisgekrönte Produktionsfirma mit Sitz in Hamburg, Berlin und Stuttgart. Die Macher:innen kommen ursprünglich aus dem Dokumentarfilmbereich und produzieren heute ganze Themenuniversen. Filmtank bringt alte Meister:innen und junge Erfinder:innen zusammen. Dadurch entstehen neue Perspektiven.</p>
<p><u>Miiqo Studios UG<br />
</u>Miiqo Studios wurden 2012 in Berlin gegründet und legen ihren Fokus auf die Gestaltung immersiver Welten an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Storytelling. Sie verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz und verbinden zeitgemäße digitale Technologien und gesellschaftsrelevante Themen zu emotionalen und berührenden Erlebnissen.</p>
<p><u>Context Film GmbH<br />
</u>Die Context Film steht seit 2004 für anspruchsvolle Dokumentationen, innovatives fiktionales Erzählen und hochwertige Informationsfilme, die sich mit vielfältigen und komplexen Lebenswirklichkeiten beschäftigen. Die Arbeiten brechen gewohnte Denkmuster auf, frei in der Form und unabhängig erzählt.</p>
<p><u>Artificial Rome GmbH<br />
</u>Artificial Rome ist ein Studio für digitales Design und visuelle Kommunikation mit Fokus auf immersiven Erlebnissen. Seit 2014 entwickelt das Team interaktive Kommunikationsformate aus der Verbindung von digitaler Technologie, schöpferischer Vision und klarer gestalterischer Handschrift.</p>
<p><u>kling klang klong GmbH &amp; Co. KG<br />
</u>Das Berliner Kreativstudio kling klang klong komponiert Sounds und Codes für Klangerlebnisse. Das Team aus Komponist:innen, Sounddesigner:innen, kreativen Denker:innen, Wissenschaftler:innen und Techniker:innen erkundet neue Wege, um Menschen durch Klang zu berühren. Die Arbeiten sind in physischen und virtuellen Umgebungen, Ausstellungen, Museen und bei Events international präsent.</p>
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