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		<title>Die Schmiere</title>
		<link>https://www.fkv.de/die-schmiere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 09:26:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Die Schmiere]]></category>
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		<category><![CDATA[Subkultur in Frankfurt Rhein Main]]></category>
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					<description><![CDATA[Im 2. Obergeschoss wird ein zeitlicher Bogen in die unmittelbare Nachkriegszeit des Steinernen Hauses gespannt. Der Ausstellungsraum ist dem Kabarett- und Satiretheater Die Schmiere gewidmet. Gegründet 1950 von Rudolf Rolfs, der ursprünglich plante Die Schmiere als fahrende Bühne mit einem hölzernen Bauwagen als Transportmittel durch die Republik zu lenken, was allerdings so nie stattfand. Zu <a href="https://www.fkv.de/die-schmiere/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im 2. Obergeschoss wird ein zeitlicher Bogen in die unmittelbare Nachkriegszeit des Steinernen Hauses gespannt. Der Ausstellungsraum ist dem Kabarett- und Satiretheater <em>Die Schmiere</em> gewidmet.</p>
<p>Gegründet 1950 von Rudolf Rolfs, der ursprünglich plante Die Schmiere als fahrende Bühne mit einem hölzernen Bauwagen als Transportmittel durch die Republik zu lenken, was allerdings so nie stattfand. Zu Zeiten des Wirtschaftswunders und des Wiederaufbaus ließ sich das Satiretheater und literarische Kabarett dann im Steinernen Haus nieder – das Motto: »Die Schmiere, das schlechteste Theater der Welt«.</p>
<p>Die Schmiere zog in das Kellergewölbe des stark zerstörten Gebäudes, wo bis heute Spuren in Form von Wandmalereien sichtbar sind. Auf einfachen Stühlen und beim Licht einer 100 Watt Glüh-Birne spielte man auf der improvisierten Bühne unabhängiges und hoch politisches Theater, das mit unerhörtem Ungehorsam der Nachkriegsgesellschaft einen Spiegel vorhielt und sich Themen wie Atompolitik oder Friedensbewegung satirisch annahm. Rolfs betrieb das Theater bewusst ohne institutionelle Förderung, um keiner Zensur zum Opfer zu fallen. Er etablierte eine Praxis, die sich als frühe Form subkultureller Produktion in Deutschland lesen lässt. »Wenn es eine ‚Subkultur‘ in der Bundesrepublik gibt, begann sie 1950 mit der Schmiere«, heißt es in der 1985 erschienenen Chronik des Theaters.</p>
<p>Seit 1990 wird Die Schmiere von Rolfs Tochter Effi B. Rolfs und Matthias Stich weitergeführt und ist im Gewölbekeller des Karmeliterkloster ansässig. Die Flugblätter, Pamphlete und Bücher der Schmiere muten heute bedrückend aktuell an. Und gleichzeitig bringen sie die gesellschaftliche Notwendigkeit für geistig wache, mutige und unangepasste Kunst zum Ausdruck. Dass bürgernahe, innovative und mutige Formen der Kunst im Steinernen Haus ihre Heimat haben, ist bis heute ein zentrales Anliegen des Frankfurter Kunstvereins.</p>
<p>Aktuelle Informationen und der Spielplan sind online zu finden unter <a href="https://die-schmiere.de/">die-schmiere.de</a>.</p>
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		<title>Oguz Sen &#038; Honji Wang</title>
		<link>https://www.fkv.de/oguz-sen-honji-wang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 15:35:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Caterina Politi]]></category>
		<category><![CDATA[Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein Main]]></category>
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					<description><![CDATA[La La Land &#8211; Aufhören anzufangen Wandzeichnung und Performance Performer:innen: Schülerinnen der Rudolf Koch Schule Offenbach, Caterina Politi, Marco Di Nardo 2026 Der finale Raum des Ausstellungsparcours ist dem Künstler und Aktivisten Oguz Sen und der Performerin und Choreografin Honji Wang gewidmet. Für den Frankfurter Kunstverein entwickelten Sen und Wang gemeinsam eine partizipative Arbeit an <a href="https://www.fkv.de/oguz-sen-honji-wang/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><em>La La Land &#8211; Aufhören anzufangen</em></h3>
<p>Wandzeichnung und Performance<br />
Performer:innen: Schülerinnen der Rudolf Koch Schule Offenbach, Caterina Politi, Marco Di Nardo<br />
2026</p>
<p>Der finale Raum des Ausstellungsparcours ist dem Künstler und Aktivisten Oguz Sen und der Performerin und Choreografin Honji Wang gewidmet. Für den Frankfurter Kunstverein entwickelten Sen und Wang gemeinsam eine partizipative Arbeit an der Schnittstelle von Zeichnung und Performance. <em>La La Land – Aufhören anzufangen</em> versteht sich als offenes System, das von kollektiver Beteiligung und kontinuierlicher Transformation lebt.</p>
<p>Über mehrere Wochen entstand im Raum eine großformatige Wandarbeit, die von unterschiedlichen Gruppen gemeinsam entwickelt wurde. Beteiligt waren unter anderem Menschen mit Suchterfahrung, Wohnungslose, Menschen mit Migrationserfahrung sowie Kinder und Jugendliche aus betreuten Kontexten. Sie bringen ihre eigenen Erfahrungen, Perspektiven und Ausdrucksformen ein.</p>
<p>Der Prozess folgte einem einfachen Prinzip: Jede Gruppe setzte fort, was andere begonnen haben. Zeichnungen wurden ergänzt, überlagert oder weitergeführt – ein kollektives Bild entstand, das keinen festen Abschluss kennt.</p>
<p>Parallel dazu entwickelten Sen und Wang eine Performance, die gemeinsam mit Schülerinnen der Rudolf Koch Schule Offenbach und den Tänzer:innen Caterina Politi und Marco Di Nardo den Raum aktiviert. Ohne feste Choreografie entstand Bewegung aus Präsenz, Begegnung und Situation. Performer:innen und Teilnehmende teilten sich den Raum gleichberechtigt – zwischen Handlung und Stillstand, Entscheidung und Offenheit.</p>
<p>Die Arbeit schafft einen temporären, demokratischen Raum, in dem künstlerische Produktion als gemeinschaftlicher Prozess erfahrbar wird. Das Konzept ist übertragbar: Es kann sich an unterschiedliche Orte, Gruppen und Kontexte anpassen und bleibt dabei in seinem Kern gleich – anfangen, aufhören, weiterführen.</p>
<p>Die Rauminstallation wird durch eine Wandarbeit von Mathias Weinfurter erweitert. Eine Serie aus transparenten Zaunelementen legt sich als Raster vor die bestehende Zeichnung. Leichte Verschiebungen und Unterbrechungen innerhalb der Elemente lenken den Blick über die Wand und gliedern die Bildfläche. Einzelne Segmente werden partiell versperrt oder gerahmt. Diese Mechanismen von Schutz und Abgrenzung verändern die Bedingungen des Weiterzeichnens, indem sie Zugänge einschränken und mögliche Setzungen gezielt lenken.</p>
<h3>Oguz Sen</h3>
<p>Oguz Sen ist Aktivist im öffentlichen Raum und mischt sich in gesellschaftliche Diskurse ein. Mit seinen großflächigen Wandmalereien thematisiert er politische Fragen und gesellschaftliche Missstände. Zu seinen bekannten Arbeiten zählen die Wandmalerei am Osthafen, die dem 2015 auf der Flucht aus Syrien im Meer ertrunkenen Jungen Alan Kurdi gewidmet ist, sowie ein 27 Meter langes Gemälde unter der Frankfurter Friedensbrücke, das den Opfern des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau gedenkt und gemeinsam mit dem »Kollektiv ohne Namen« realisiert wurde. Mit der international gefeierten und preisgekrönten Tänzerin Honji Wang verbindet ihn eine jahrelange Freundschaft.</p>
<h3>Honji Wang</h3>
<p>Honji Wang ist Choreografin und Performerin, geprägt von der Hip-Hop-Underground-Kultur. In Frankfurt als Tochter koreanischer Eltern aufgewachsen, ist sie eine autodidaktische Künstlerin, die ihre Praxis außerhalb institutioneller Strukturen entwickelt hat. Ihre Arbeit entsteht aus gelebter Erfahrung, in der Bewegung zu einer Form von Wissen wird, verwurzelt im Breakdance, in Kampfkunst und in den physischen Realitäten von Disziplin, Arbeit und Resilienz. In ihren choreografischen und performativen Arbeiten interessiert sich Wang für den Körper als Ort von Erinnerung, Widerspruch und Transformation.</p>
<p>Die Performance konnte im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 17. und am 18. April erlebt werden. Eine Videodokumentation macht die Performance im Raum auch nachträglich erfahrbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schwarzi</title>
		<link>https://www.fkv.de/schwarzi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 13:20:07 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein Main]]></category>
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					<description><![CDATA[Hauptwache 2.0 Schwarzi ist einer der wichtigen Aktivist:innen der Frankfurter Skateboard-Subkultur. Seit den frühen 1990er Jahren gehört er zu den bekanntesten Frankfurter Kultur Akteur:innen, die das brutalistische Betonareal an der Hauptwache für sich vereinnahmten und es als zentralen Treffpunkt der Skateboard Szene Deutschlands etablierten. Während internationale Gruppen dort immer wieder Demonstrationen und Aktionen mit bundesweiter <a href="https://www.fkv.de/schwarzi/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><em>Hauptwache 2.0</em></h3>
<p>Schwarzi ist einer der wichtigen Aktivist:innen der Frankfurter Skateboard-Subkultur. Seit den frühen 1990er Jahren gehört er zu den bekanntesten Frankfurter Kultur Akteur:innen, die das brutalistische Betonareal an der Hauptwache für sich vereinnahmten und es als zentralen Treffpunkt der Skateboard Szene Deutschlands etablierten. Während internationale Gruppen dort immer wieder Demonstrationen und Aktionen mit bundesweiter Strahlkraft durchführten, bewohnte, bespielte und prägte die Frankfurter Skateboard-Szene den Ort dauerhaft.</p>
<p>Für den Frankfurter Kunstverein überträgt Schwarzi die Codes und Ästhetik der Skater-Kultur in den Ausstellungsraum. Gleichzeitig übernimmt er formale und farbliche Merkmale aus dem urbanen Kontext der Hauptwache. Die Farben Grün und Rot entlehnt Schwarzi aus dem einstigen Orientierungssystem der zentralen U-Bahn-Station. Die Farben sind fest in der Erinnerung der Frankfurter:innen verankert und fungieren als kollektive Erinnerungsmarker. Diese Farb- und Formencodes überträgt Schwarzi auch ins T Shirt- und Skateboarddesign seines Labels Hauptwache 2.0.</p>
<p>Zusammen mit einem Hauptwache 2.0-Obstacle stellt er seine Boards und Shirts im Raum aus und wagt so den Versuch einer Portierung urbaner Subkultur in institutionelle Räume.</p>
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		<title>Rushy Diamond</title>
		<link>https://www.fkv.de/rushy-diamond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 13:13:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Rushy Diamond alias Rushy Rush alias White Sneaker alias Huckleberry Finn ist ein original Frankfurt Intercity Supreme Artist mit internationalem Niveau, den Großstadt Abenteuer und Frankfurter Historie zur Kunst brachten. Diverse Verbindungen zu Subkulturen vereint er in seinen Arbeiten zur Hochkultur. Rushy ist Meister der Ästhetik, Adaption, Performance und Pose. In seinen selektiv installativen Kompositionen <a href="https://www.fkv.de/rushy-diamond/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rushy Diamond alias Rushy Rush alias White Sneaker alias Huckleberry Finn ist ein original Frankfurt Intercity Supreme Artist mit internationalem Niveau, den Großstadt Abenteuer und Frankfurter Historie zur Kunst brachten. Diverse Verbindungen zu Subkulturen vereint er in seinen Arbeiten zur Hochkultur.</p>
<p>Rushy ist Meister der Ästhetik, Adaption, Performance und Pose. In seinen selektiv installativen Kompositionen fließen Malerei, grafische Elemente wie Print und Typografie, Skulptur und Zweckentfremdung ineinander, die er selbst als Poesien bezeichnet und interpretiert. Rushy inspiriert die Kulturszene und die Industrie, während er unbewusst Trends setzt.</p>
<p>Zudem ist er Gründer der Künstlergruppe »Lifestyle of the Talented, Gifted and Lucky« und beschreibt seinen künstlerischen »Body of Work« als »Artistic Athletic Astethics«. Mit der Perspektive, immer das Gesamtbild des Künstlers vor Augen,dem es ermöglicht ist, in immer wieder neue Themefelder vorzustossen und einzutauchen. Dabei bedient er sich interdisziplinär in allen Künsten und Medien.</p>
<p>Zu den Highlights seiner 25 jährigen künstlerischen Arbeit, gehören u.a.:</p>
<p>Das facettenreiche und interdimensionale Projekt »Social Impact«, basierend auf seiner Gemälde-Serie »Acryl On Plasma«, bei dem er sich den Einflüssen der Sub- und Pop-Kultur auf die Jugendkultur der 80er und 90er Jahre widmet.</p>
<p>Ein weiterer Gipfel seiner Arbeit sind seine künsterisichen Interventionen in der Öffentlickeit, mit der Disziplin des Tape Modern. Hierfür entwickelte er eine eigene Choreografie für sich und sein Team und taufte diese »Tapelethics«.</p>
<p>Mit seinen Tape Modern Interventionen erschafft er Public Happenings, die sich in Social Gatherings transformieren, und eine ausserordentliche Kommunikation mit der Öffentlichkeit erschaffen, die in Soziokulturelle Choreografien gipfeln. So war er in 2022 in Kooperation mit den Deutschen Architekturmuseun, über drei Monate an der Hauptwache aktiv, wo er einen Phoenix mit Tape zeichnete, dessen Abbildung auf der Oberfläche des gesamten Areals, aus 850 Rollen à 25m, insgesamt aus 21 km Tapelines, gebildet wurde.<br />
Über den Aufenthalt, auf diesem öffentlichen hoch frequentiertem Ort, kommunizierte er direkt mit über 750.000 Personen und wurde von Millionen gesehen und beobachtet.</p>
<h3>The Poetry of Seven Pieces of History</h3>
<p>Tape Modern</p>
<p>2026</p>
<p>Sieben Kompositionen, installiert wie Früchte, in dem von Rushy Diamond getapten <em>SequoiaTreeMothershipBoard</em>, das sich über die Bodenfläche des Kunstvereins zieht, markieren Stationen in einer Timeline, die sowohl persönlich als auch allgemeingültig sind. Rushy ist hier sowohl Zeitzeuge und Akteur, als auch Beobachter und Archivar. Seine Referenzen und Querverweise sind eindeutig, manche codiert und verschlüsselt mit Slang und Ästhetik.</p>
<p><em>My Gear/My Armor</em> visualisiert die persönliche Transformation Rushys vom Stadtakteur zum Künstler.</p>
<p><em>Rocky of A.R.T.</em> transportiert den schwierigen Come Up/Aufstieg vom Asphalt, übertragen auf Leben und Kunst, meint aber auch den <em>40 Artist Knock Out!</em> in der Konkurrenz unter Künstlern. Artists sollten einzigartig sein, demzufolge konkurrenzlos. In der Intercity werden Charaktere durch ständige positive und negative Reibung geschliffen, der Dieb findet seine Form schnell, während der Schliff des Künstlers mehr Zeit in Anspruch nimmt- Selbstreflexion und Training sind die Grundlagen.</p>
<p>Der Baseball-Schläger ist Referenz und verliert seinen Ursprung in Sport und Gewalt, was bleibt ist die Ästhetik.</p>
<p>Titel zu erwerben, um Titel zu vergeben, interpretiert im Bruch mit den Statussymbolen!</p>
<p><em>Shaolin Discipline</em> übersetzt die Voraussetzung des täglichen Trainings von Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen, Disziplin, Struktur und Durchsetzungsvermögen, verschmolzen mit Talent, zudem die Meditation der Kraft der Imagination. Die Simplifizierung komplexer Gedankengänge, mit dem Ziel des unermesslichen Einfallsreichtums, Ideen werden zum Reflex! Titel werden obsolet, Fame vergeht, was zählt und bleibt ist der Prozess! »Die Kunst des Kämpfens, ohne zu Kämpfen«.</p>
<p><em>The Invisble Forces / The Phoenix</em> im <em>Galaxy Suitcase </em>verborgen: die ganze Hauptwache, der Phoenix, die unsichtbaren Kräfte des Ortes, Rushys Kunstfertigkeiten, die Interdisziplin!</p>
<p>The Moneymaker ein sozialkritisches Werk, der Stock, der den Automaten besiegt, vom Pfandsammler zum Millionär und zieht den Vergleich des Hustlers mit dem Künstler. Der Balance Akt zwischen Wirtschaftlichkeit und künstlerischer Freiheit, zwischen Business und Kunst.</p>
<p><em>My Stories</em> ist ein visualisiertes Daily Diary für Social Media, eine künstlerische Expression von 15 Sekunden, musikalisch unterlegt mit dem perfekten Snippet, das bewegte Poster und Album Cover. Das Posing als vergessenes Element des Hip Hop.</p>
<p><em>Secret History / Never Hidden</em> 1.500 Rushy Lampions in 25 Jahren, ziehen sich wie eine Timeline durch Rushys Wirken,<br />
eine Trilogie markiert wichtige Punkte im Zeitstrahl der persönlichen Entwicklung und signifikante Events des Stadtgeschehens, hinter und vor den Kulissen als allgemeine Position des soziokulturellen Happenings, eingeschrieben in die Annalen der Stadt- und Kulturgeschichte. Aus der Perspektive der goldenen Schnittmenge!</p>
<p><em>Monks, Diamonds and Champ</em>s als Wurzel des <em>SequioaTreeMothershipBoard</em>, installiert<br />
im Untergeschoss des Frankfurter Kunstvereins, beschreibt den Ursprung des Rushy Tape Modern in den »AsphaltSpielen«, analog das »Spiel des Leben« in den diversen Intercity Szenen, die Realität im Schauspiel, das professionell fortgeschrittene Spiel um Anerkennung, Macht und Status, in Raum und Zeit.</p>
<p>Ein multidimensionales Team Up von Challengern und Contendern, Heuchlern und Tricksern, Dieben und Hustlern, Künstlern und Autodidakten, um den Erfolg von Talent gegen Täuschung.</p>
<p>Ein Spiel ohne Limits und imaginäre Werte, bei dem die Regeln ständig gebrochen werden. City Codes und Passwörter, Slang und Kunstsprache vorausgesetzt.</p>
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			</item>
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		<title>Leonard Kahlcke</title>
		<link>https://www.fkv.de/leonard-kahlcke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:18:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Atelier Leonard Kahlcke]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Kwon]]></category>
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					<description><![CDATA[Kontakt zur Straße 2026 Kontakt zur Straße ist das Ladenschild des Geschäfts von Atelier Leonard Kahlcke in der Neuen Mainzer Straße 22 in Frankfurt. Es zeigt sowohl seine eigenen Arbeiten als auch die von ausgewählten Künstlern wie Dan Kwon, hier mit seinem Werk Shoes Life. Leonard Kahlcke Im Rahmen seiner interdisziplinären Tätigkeit in den Bereichen <a href="https://www.fkv.de/leonard-kahlcke/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kontakt zur Straße</h3>
<p>2026</p>
<p><em>Kontakt zur Straße</em> ist das Ladenschild des Geschäfts von Atelier Leonard Kahlcke in der Neuen Mainzer Straße 22 in Frankfurt. Es zeigt sowohl seine eigenen Arbeiten als auch die von ausgewählten Künstlern wie Dan Kwon, hier mit seinem Werk <em>Shoes Life</em>.</p>
<h3>Leonard Kahlcke</h3>
<p>Im Rahmen seiner interdisziplinären Tätigkeit in den Bereichen Design und bildende Kunst hat Leonard Kahlcke, geboren 1975, mit international renommierten Künstler:innen und Kulturinstitutionen zusammengearbeitet.</p>
<p>Anfang der 2000er Jahre war er Mitbegründer und Inhaber eines berüchtigten Nachtclubs in Frankfurt und zog sich gleichzeitig aus seiner Karriere als bildender Künstler zurück.</p>
<p>Kahlcke hat ein Diplom der HFG Offenbach von 2005 und erhielt mehrere Stipendien, die ihm ein Studium am London College of Fashion ermöglichten, das er mit Auszeichnung im Masterstudiengang »Fashion Footwear« abschloss. Für seine Abschlusskollektion wurde er mit dem Dato Jimmy Choo Award 2012 ausgezeichnet und gewann den Preis für die Accessoire-Kollektion des Jahres beim International Talent Support 2013 in Italien.</p>
<p>Als Designer eleganter handgefertigter Schuhe hat Kahlcke seine eigene Ästhetik gefunden; tatsächlich hat er einen ganz persönlichen Ansatz entwickelt &#8211; abseits eines konservativen Traditionalismus trägt der Designer und Leistenbauer zum Kanon des klassischen Schuhdesigns bei und fordert dabei die Tradition heraus.</p>
<p>Im Bewusstsein des Erbes das mit der Maßschuhmacherei einhergeht, eröffnete das Atelier Leonard Kahlcke 2016 in der Neuen Mainzer Straße 22 im Frankfurts Bankenviertel.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Heiner Blum</title>
		<link>https://www.fkv.de/heiner-blum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 10:38:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Imhof]]></category>
		<category><![CDATA[Antwerpener Modeschule]]></category>
		<category><![CDATA[Binding Kulturpreis 2025]]></category>
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					<description><![CDATA[Heiner Blum arbeitet als Künstler nicht nur im White Cube, sondern auch in urbanen, sozialen und kommunikativen Kontexten. Seine Arbeiten sind nicht nur dinghaft sondern in vielen Fällen flüchtig und situativ. »Blum gelingt es immer wieder, Allianzen zu bilden, die temporäre oder dauerhafte Räume entstehen lassen, in denen Kunst ebenso erlebbar ist wie menschliche Gemeinschaft, <a href="https://www.fkv.de/heiner-blum/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heiner Blum arbeitet als Künstler nicht nur im White Cube, sondern auch in urbanen, sozialen und kommunikativen Kontexten. Seine Arbeiten sind nicht nur dinghaft sondern in vielen Fällen flüchtig und situativ.</p>
<p>»Blum gelingt es immer wieder, Allianzen zu bilden, die temporäre oder dauerhafte Räume entstehen lassen, in denen Kunst ebenso erlebbar ist wie menschliche Gemeinschaft, Austausch und Lernprozesse. Heiner Blum hat sich seit einem Vierteljahrhundert zum Ziel gesetzt, die Kunst dorthin zu bringen, wo die Menschen sind«, heisst es in der Begründung der Jury für den Binding Kulturpreis 2025.</p>
<p>Zwischen 1997 und 2025 unterrichtete Heiner Blum an der Offenbacher Hochschule als Professor für »Experimentelle Raumkonzepte«.</p>
<p>In den Jahren 2000 bis 2003 entwickelte er unter der Ägide von William Forsythe den »Schmalclub« im Bockenheimer Depot, der eine stilprägende, kreative Mischung aus Performance, Happenings und Clubabenden bot und zum Blueprint für viele folgende Projekte wurde.</p>
<p>Im Jahr 2000 entstand aus seiner Initiative gemeinsam mit Sebastian Kahrs und Ata Macias an der Stadtgrenze zwischen Frankfurt und Offenbach der Club »Robert Johnson.«</p>
<p>Heiner Blum setzt sich nachhaltig für die kreative Nutzung von Leerständen ein. Aus seiner 2001 mit Jakob Sturm und Felix Ruhöfer gegründeten Initiative »Raumpool« entstanden Projekte wie »Basis Frankfurt«, »Diamantenbörse«, sowie weitere Atelierhäuser in Offenbach.</p>
<p>Im Jahr 2012 gründete er gemeinsam mit Steve Valk das »Institut für soziale Choreographie«.</p>
<p>2022 entwickelte er in Offenbach mit einer Projektgruppe das »UND International«, ein öffentliches Wohnzimmer für die internationalste Stadt der Republik.</p>
<p>Seit 2022 betreibt in wechselnden Konstellationen die Projektplattform »Diamant / Museum für Urbane Kultur«.</p>
<p>Im Kontext der Ausstellung <em>Hidden History</em> zeigt er zum ersten Mal überhaupt seine weitgehend unbekannten straßennahen Arbeiten von 1974 bis heute.</p>
<p><a href="https://www.heinerblum.de/alle-arbeiten" target="_blank" rel="noopener">Webseite Heiner Blum</a></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/heinerblum/" target="_blank" rel="noopener">Instagram Heiner Blum</a></p>
<h3><em>Pininfarina</em></h3>
<p>Mobile Skulptur im Öffentlichen Raum</p>
<p>2022-2023</p>
<p>Dolce &amp; Gabana, Dior, Comme des Garcons. Schauen wir auf die T-Shirts der Menschen in der Offenbacher Fussgängerzone wissen wir: Hier werden die grossen Namen des Designs geschätzt. Bei Automobilen glänzen Marken wie Audi, BMW und Mercedes Benz.</p>
<p>2002 und in den folgenden Jahren dominierte im Zweiradbereich das von der italienischen Designschmiede Pininfarina gestaltete Fahrrad mit dem neongrünen Y-Rahmen das Stadtbild. Das Rad war für 200 Bonuspunkte und einer Zuzahlung von 127 Euro an jeder Esso-Tankstelle zu haben, und alle stilbewussten Schüler:innen gängelten ihre Verwandtschaft so lange, sich den Tank voll zu machen, bis sie im Besitz dieses Must Have Fortbewegungsmittels waren. Mit der seitlich aufgeknöpften Adidashose eroberte sich so eine ganze Generation die mobile Vorherrschaft in der urbanen Zone. Das Pininfarina wurde zum meistgefahrenen Fahrrad seiner Zeit.</p>
<p>Am 4.11.2022 öffnete das Diamant / Museum für Urbane Kultur in der Offenbacher Fußgängerzone seine Pforten und bis zur Schliessung des Hauses am 16.7.2023 präsentierte Heiner Blum als Repräsentanz des Museums in der Stadt ein Exemplar des Pininfarina Fahrrads jeden Tag an einer anderen sorgfältig ausgewählten Stelle im Stadtraum.</p>
<p>An 255 unterschiedlichen Orten kam das Rad als öffentliche Skulptur zum Stehen und verkörperte im Zusammenspiel mit urbanen Übergangsszenarien einen Moment der Schönheit im Wechselspiel zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.</p>
<h3><em>Wolken</em></h3>
<p>Heiner Blum, Bernd K</p>
<p>Aktionen im Öffentlichen Raum</p>
<p>1974</p>
<p>Einen großen Teil seiner Jugend verbrachte Heiner Blum mit seinen Freunden draußen, auf der Straße, im Stadtraum, wo auch eine frühe Gemeinschaftsarbeit mit seinem Schulfreund Bernd K entstand.</p>
<p>Die Beiden hatten zu Hause jeder ein eigenes Chemielabor und bauten Rauchbomben auf Basis von Schwarzpulver, UnkrautEx, Milchzucker, zerkleinerten Tischtennisbällen und Weihrauch. Bernd K war Messdiener.</p>
<p>Gezündet wurden die Rauchbomben auf der Straße, in der Schule und bevorzugt an verschiedenen Orten in der B-Ebene unter der Frankfurter Hauptwache: an den Rolltreppen, auf dem Bahnsteig oder im Eingangsbereich der Lebensmittelabteilung des Frankfurter Kaufhofs.</p>
<p>Die Wolken hatten in ihrer schnellen Ausdehnung eine beeindruckende, visuelle Präsenz und waren mit ihrem Weihrauch-Geruch auch olfaktorisch interessant.</p>
<p>Der Eindruck, den die Aktionen auf Passanten und Ordnungskräfte machten, war außerordentlich.</p>
<p>(Text von Ramona Heinlein)</p>
<h3><em>Metro</em></h3>
<p>Subterrane Typographie</p>
<p>2022</p>
<p>In den Frankfurter U- und S-Bahn-Stationen bieten an den Decken platzierte weisse, beleuchtete Plexiglaselemente den Reisenden mit typografischen und symbolhaften Hinweisen Wegweisung und Orientierung. Auf Grund der Blickachsen und Verkehrsströme sind die Leuchtkästen meist nur einseitig beschriftet und auf der Rückseite leer.</p>
<p>2002 entwickelte Heiner Blum die Idee, die leeren Flächen zu nutzen und mit Sätzen zur geistigen Orientierung zu ergänzen. An vier prototypischen Situationen an den Stationen Hauptwache und Konstablerwache platzierte er Sätze aus dem Kontext der Situationistischen Internationale, einer von ihm sehr geschätzten, im Frankreich der 1960er Jahre entstandenen Kulturbewegung, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte Kunst und Alltag zu verbinden.</p>
<p>Von der Idee des Projekts überzeugt, nahm er Kontakt zur Deutschen Bundesbahn auf, um es großflächig weiter fortsetzen zu können. Die Verantwortlichen der Bahn waren wenig überzeugt von diesem Vorhaben, entwickelten aber im Laufe des Gesprächs die Idee, wie lukrativ es wäre, die Rückseiten in Zukunft mit Werbung zu bespielen.</p>
<p>Es blieb bei den vier Prototypen und der Erkenntnis, solche Aktionen in Zukunft besser einfach durchzuführen, als durch Genehmigungsverfahren zu gefährden.</p>
<h3><em>Labelstore</em></h3>
<p>Heiner Blum, Leonard Kahlcke</p>
<p>Sportmode</p>
<p>1997-2005</p>
<p><em>Labelstore</em> ist ein Projekt zweier deutscher Fashion-Designer aus dem Umfeld der Antwerpener Modeschule. Der Labelstore untersucht als Forschungseinheit Mode im Kontext von Mainstream und Globalisierung. Die Produkte verstehen sich als Kommentar zum Massenkonsum von Kleidung und Marken. Die Kleidungstücke des Stores werden undercover als Unikate ohne Profit zum Selbstkostenpreis weitergeben.</p>
<p>Bekannt wurde das Projekt durch eine Aktion im Winter 1997, als die Designer in einem leer stehenden Laden in der Innenstadt von Antwerpen temporär den ersten Labelstore eröffneten. Die Kunden konnten Blanko-Kleidung von der Stange erwerben, die dann an der Kasse durch die Wahl eines Marken-Logos gebrandet wurde.</p>
<p>Labelstore war ein Projekt von Heiner Blum und Leonhard Kahlcke.</p>
<p>Fotos: Nadine Fraczkowski<br />
Modelle: Anne Imhof, Christiane, Eva, Germaine, Hannibal Tarkan Daldaban, Michi, Wolle und Zoe</p>
<h3><em>Taut</em></h3>
<p>Kristalle im öffentlichen Raum</p>
<p>2005-2017</p>
<p>Seit 2005 tauchten im Stadtraum von Frankfurt am Main und Umgebung immer wieder Kristalle im öffentlichen Raum auf.<br />
Die Kristalle wurden vom Heiner Blum und seiner Familie über mehrere Jahre ausgesetzt und dem Stadtraum übergeben.</p>
<p>An den Bruchstellen urbaner Tektonik kollidierten so unterschiedliche Chronographien. An offenen Schnittstellen verschiedener Zeiten, materialisierten sich Jahrtausende alte kristalline Strukturen.</p>
<p>Die Aktionen sind eine Hommage an den Architekten Bruno Taut, der in den Kriegs-Jahren 1917/18 die Vision entwickelte, alpine Landschaften durch kristalline, architektonische Strukturen zu ergänzen.</p>
<h3><em>Flying Glass</em></h3>
<p>Angst und Dekoration</p>
<p>2005–2026</p>
<p>Um sich bei Bombenangriffen vor fliegenden Glassplittern zu schützen, bekleben Menschen seit langer Zeit ihre Fensterscheiben systematisch oder chaotisch mit Klebeband.</p>
<p>In einer Mischung aus Schutz und Dekoration entstanden so, vor allem in Frankreich und England während der beiden Weltkriege, geometrische Arrangements aus braunem Paket-Klebeband.</p>
<p>Bis in unsere Zeit finden sich solche Beklebungen in Vorausahnung einer möglichen Katastrophe, von Hurricane Szenarien in Nordamerika bis hin zu aktuellen Konflikten.</p>
<p>Für die Ausstellung <em>Hidden History</em> im Frankfurter Kunstverein sicherte Heiner Blum eine Reihe von Fenstern, die einen Blick auf die erst vor kurzem wiederaufgebauten Frankfurter »Altstadt« ermöglichen.</p>
<h3>Stadtschlüssel</h3>
<p>Edition</p>
<p>2022-2023</p>
<p>Öffentliche und private Räume sind in der Regel durch Türen und Schlösser getrennt. Gleichzeitig finden sich in der urbanen Zone zahlreiche Zugangs- und Zugriff-Beschränkungen, die nur durch nicht personifizierte Universal-Schlüssel zu überwinden sind.</p>
<p>Vom einfachen Vierkantschlüssel bis hin zu spezifischen Öffnungsgeräten für bestimmte Berufsgruppen finden sich hier zahlreiche Varianten.</p>
<p>Bürger:innen und Passant:innen werden so von der Nutzung ausgewählter Räume und Möglichkeiten ausgeschlossen.</p>
<p>Um hier eine Brücke zu bauen, produzierte Heiner Blum 2022 für den Museumshop des Diamant / Museum für Urbane Kultur in der Offenbacher Fussgängerzone zwei Universalschlüssel mit angehängtem Diamant-Logo. Die Edition war in einer einfachen, günstigen Volksversion, aber auch einer weitaus variantenreicheren, luxoriösen Profi-Ausführung zu haben.</p>
<p>Der Besitz dieser »Stadtschlüssel« ermöglicht den Nutzer:innen eine erhöhte Bewegungsfreiheit im öffentlichen Raum.</p>
<h3><em>Diamanten</em></h3>
<p>Urban Mining</p>
<p>2022-2023</p>
<p>Im ehemaligen Stadthaus einer Juweliersfamilie in der Offenbacher Fussgängerzone öffnete im November 2022 das Diamant / Museum für Urbane Kultur seine Pforten.</p>
<p>Die Liegenschaft bestand im Erdgeschoss aus dem ehemaligen Juweliergeschäft, darüber liegenden Präsentations- und Serviceräumen, sowie zwei Einliergerwohnungen für die Juweliersfamilie. Ein Leuchtkasten in Form eines Diamanten wurde zum Namensgeber und zur Bildmarke des Projekts.</p>
<p>Die Vergangenheit des Gebäudes, die wunderbaren Schmuckvitrinen, sowie offen stehende Tresore inspirierten die Besucher:innen, heimlich auf Schatzsuche zu gehen, in der Annahme die Juweliere hätten in einer verborgenen Ecke oder unter eine Fussleiste womöglich noch den einen oder anderen Diamanten liegen gelassen.</p>
<p>Um den Schatzsuchenden ein Erfolgserlebnis zu ermöglichen, legte Heiner Blum unangekündigt zunächst im Gebäude und später auch in der näheren Umgebung zahllose Diamanten in unterschiedlicher Größe aus.</p>
<p>Den Erwachsenden ermöglichten das Finden der Diamanten einen Moment klammheimlicher Freude, die Edelsteine wurden möglichst diskret eingesteckt. Kinder wurden, oft in kleinen Gruppen, zu systematischen Schatzsuchern und zeigten offen mit großem Stolz ihre Funde.</p>
<h3><em>Bitte</em></h3>
<p>Aufforderung zur Mitarbeit</p>
<p>2023 –</p>
<p>Als Jugendlicher war Heiner Blum fasziniert von den zahllosen Schildern im öffentlichen Raum, die den Menschen Halt und Orientierung geben sollten. Mit einem Schraubenzieher als ständigem Begleiter wechselten zahlreiche dieser Schilder den Ort und fanden sich an den Wänden des Jugendzimmers Heiner Blums wieder.</p>
<p>Die Gebots- und Verbots-Schilder propagierten Botschaften von »Während des Aufenthalts auf dem Bahnhof ist die Nutzung der Toilette untersagt« bis hin zum diskreten Hinweis »Während der Beichte darf niemand im Gang stehen«. Von besonderer Faszination war das Schild »Bitte verlassen Sie diesen Ort, wie Sie ihn vorzufinden wünschen.«, das in verschiedenen Varianten und Sprachen verfügbar war. Es sollte zu einer Art Lebensmotto werden und sich in einer späteren Arbeit materialisieren.</p>
<p>Als im Sommer 2023 das von Heiner Blum, Jan Lotter und einem Projektteam gegründete Diamant / Museum für Urbane Kultur in der Offenbacher seine Pforten schloss, entstand die Idee, das Museumsprojekt auf die ganze Stadt hin auszuweiten und die Stadt zum Atelier zu machen.</p>
<p>Um das Potential möglicher Orte aufzuzeigen produzierte Blum zahlreiche Schilder mit unterschiedlichen Reflex-Hintergründen mit der Aufschrift »Bitte verlassen Sie diesen Ort, wie Sie ihn vorzufinden wünschen.«</p>
<p>Bis heute sind diese Schilder über die Stadt verteilt, inspirieren Passant:innen und markieren Möglichkeitsräume.</p>
<h3><em>Hasenpfad</em></h3>
<p>Fernsehgerät mit eingebautem Spiegel, ausgesetzt im Frankfurter Hasenpfad</p>
<p>1976</p>
<p>Zu Schulzeiten hatte Heiner Blum von seinem Vater einen defekten (!) Fernsehapparat zum Geburtstag geschenkt bekommen, um sich mit der Technik des Geräts auseinanderzusetzen. Nachdem er den Fernseher ausgehöhlt hatte, ersetzte er die Mattscheibe durch einen Spiegel.</p>
<p>Auf seinem Schulweg durch ein Frankfurter Neubaugebiet am Sachsenhäuser Berg waren ihm abendlich die flimmernden Fernseher hinter den Fensterscheiben aufgefallen, und er beschloss, seinen Fernseher genau dort hin zu bringen.</p>
<p>Das »manipulierte« Objekt positionierte er draußen, an verschiedenen Orten am Mittleren und am Großen Hasenpfad und dokumentierte das »Aussetzen« des Gegenstands mit der Kamera.</p>
<p>In der Bildserie wurde auch die Begegnung einer Kinderbande mit dem Objekt festgehalten, die mit dem Fernsehgerät voll Neugierde interagiert. Im Hintergrund des Spiegelbildes ist die Kamera Heiner Blums zu erkennen, der sich so selbst mit ins Bild setzt.</p>
<p>Neben den formalen Experimenten, die die spiegelnde Oberfläche des Fernsehers ermöglichte, ist es die Ergänzung des öffentlichen Raums, die den Künstler hier motivierte und begeisterte – lange bevor Straßenkunst und Graffiti in Deutschland populär wurden.</p>
<p>(Text von Ramona Heinlein)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hannibal Tarkan Daldaban</title>
		<link>https://www.fkv.de/hannibal-tarkan-daldaban/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 09:51:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Diamant Museum für Urbane Kultur Offenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein Main]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Kunstverein]]></category>
		<category><![CDATA[Hannibal Tarkan Daldaban]]></category>
		<category><![CDATA[Heiner Blum]]></category>
		<category><![CDATA[Hidden History]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Theke Kunstinstallation &#38; Performance 2026 Die Theke ist überall. Sie empfängt uns am Eingang, trennt uns vom DJ, reicht uns den Drink. Sie ist das stillste und gleichzeitig  mächtigste Möbelstück der Veranstaltungskultur – eine Linie, die Rollen definiert, bevor ein einziges Wort gesprochen wird. In seiner Installation untersucht Hannibal Tarkan Daldaban die Theke als <a href="https://www.fkv.de/hannibal-tarkan-daldaban/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><em>Die Theke</em></h3>
<p>Kunstinstallation &amp; Performance</p>
<p>2026</p>
<p>Die Theke ist überall. Sie empfängt uns am Eingang, trennt uns vom DJ, reicht uns den Drink. Sie ist das stillste und gleichzeitig  mächtigste Möbelstück der Veranstaltungskultur – eine Linie, die Rollen definiert, bevor ein einziges Wort gesprochen wird.</p>
<p>In seiner Installation untersucht Hannibal Tarkan Daldaban die Theke als sozialen Apparat. Ob Kassenpult, Bartheke oder DJ Booth: stets markiert sie eine Grenze zwischen Funktion und Begehren, zwischen Arbeit und Genuss, zwischen denen, die geben, und denen, die empfangen. Die Frontverkleidung ist dabei mehr als Ästhetik – sie ist Architektur der Macht.<br />
Sie sagt: Hier bin ich, dort bist du.</p>
<p>Im Zentrum der Performance steht ein einziger Eingriff: Die Verkleidung wird entfernt. Was bleibt, ist eine Oberfläche ohne Hierarchie. Keine Seite ist privilegiert. Keine Rolle ist festgeschrieben. Der Raum zwischen zwei Menschen wird neu verhandelt – auf Augenhöhe, zum ersten Mal.</p>
<h3>Ein Leben zwischen Kulturen, Musik, Kunst und urbanem Raum</h3>
<p><strong>Profil</strong></p>
<p>Hannibal Tarkan Daldaban ist Kulturproduzent, Kurator und Eventmanager mit über drei Jahrzehnten Erfahrung in der Entwicklung, Organisation und Leitung von kulturellen Formaten an der Schnittstelle von Kunst, Musik, Clubkultur und urbanem Raum. Sein beruflicher Schwerpunkt liegt in der Initiierung und Transformation von Orten, der kuratorischen Arbeit mit zeitgenössischer Kunst sowie im Aufbau nachhaltiger Netzwerke zwischen Künstler:innen, Institutionen, Marken und Öffentlichkeit. Kultur versteht er als sozialen Prozess – geprägt von Offenheit, Zugänglichkeit und nachhaltiger Zusammenarbeit.</p>
<p><strong>Die ersten Stunden – Frankfurt-Höchst, 1970er Jahre</strong></p>
<p>Die Geschichte von Hannibal Tarkan Daldaban beginnt in Frankfurt am Main, im Stadtteil Höchst – als Sohn türkischer Einwanderer. Doch schon wenige Stunden nach seiner Geburt nimmt sein Leben eine außergewöhnliche Wendung. Sechs Stunden alt, wird er von seiner Pflegemutter Rosel Hönge aus dem Krankenhaus mitgenommen und in ihrer Pflegefamilie versteckt – eine Tat voller Liebe und Entschlossenheit, um ihn vor der Adoption zu bewahren. Bei Rosel und ihrem Mann Alfred Hönge wächst Hannibal auf – als Hannibal Hönge, umgeben von einer großen, lebendigen Pflegefamilie mit oft acht bis zwölf Kindern verschiedener Altersstufen. Es ist eine Kindheit voller Wärme, klarer Werte und menschlicher Verbundenheit. Rosel und Alfred geben ihm ein Fundament mit, das sein Leben prägen wird – auch dann noch, wenn er längst nicht mehr bei ihnen ist.</p>
<p><strong>Zwischen zwei Welten – Die Rückkehr zu den leiblichen Eltern</strong></p>
<p>Mit zehn Jahren endet diese Kindheit abrupt. Hannibal wird an seine leiblichen Eltern zurückgegeben. Für ihn, der ein Leben lang gesehen hatte, wie Kinder aus der Pflegefamilie zur Adoption übergeben wurden, fühlt sich auch dieser Moment wie eine Übergabe an – nicht wie eine Rückkehr. Was ihn erwartet, ist eine ihm fremde Welt: eine andere Kultur, eine andere Sprache, ein anderes Milieu.</p>
<p>Er muss lernen, sich zu behaupten – in einem Kulturkreis, der formal seine Herkunft ist, ihm aber völlig fremd erscheint. Er wechselt die Schule, findet neue Freunde und bringt sich selbst Türkisch bei. Schritt für Schritt setzt er sich mit der Kultur auseinander, die in seinen Wurzeln liegt.</p>
<p><strong>Der Wendepunkt – Rückkehr zum eigenen Kompass</strong></p>
<p>Die ersten Teenagerjahre sind schwierig. Er kämpft, macht Fehler, verliert sich zeitweise auf einem Pfad, der nicht seiner ist. Doch mit 15, 16 Jahren geschieht etwas Entscheidendes: Ein einschneidendes Erlebnis verursacht tiefe Gewissensbisse. Es ist der Moment, in dem er sich besinnt – auf die Werte, die Rosel und Alfred ihm einst mitgegeben haben. Er beschließt, nie wieder den Weg der Unrechtsschaffenden zu gehen. Sein moralischer Kompass ist wieder gefunden, und er wird ihn für immer behalten.</p>
<p><strong>Eine neue Welt – Elektronische Musik und Kultur (1992–1999)</strong></p>
<p>Was folgt, ist ein Leben im Zentrum einer kulturellen Revolution. Frankfurt ist in den frühen 1990er Jahren einer der Hotspots der aufkommenden elektronischen Musikszene, und Hannibal ist mittendrin. Er arbeitet als Veranstalter und DJ, leitet den Aufbau des bundesweiten Vertriebsnetzes für das legendäre Groove Magazin und schreibt als Redakteur für den Prinz.<br />
Er ist kein Beobachter – er ist Mitgestalter.</p>
<p>Sein Aktionsradius wächst schnell: vom Rhein-Main-Gebiet über Mannheim, Heidelberg und das Saarland bis nach Berlin und in die großen deutschen Städte. Er bringt Künstler wie DJ Hype, Grooverider, LTJ Bukem, Andy C, Roni Size und Nicolette auf die Bühnen. Er erfindet das Konzept des Alternatent auf dem Rock am Ring mit, bringt 1997 als Konzertpromoter bei 2day/ Bizarre in Hamburg Rock und elektronische Musik zusammen – mit Acts wie Portishead, Daft Punk, Foo Fighters, Beastie Boys, Oasis und den Chemical Brothers. 1998 organisiert er die UNKLE LP-Release Tour für Mo‘Wax und James Lavelle, inklusive einer Kunstausstellung mit Futura 2000 und dem Lodown Magazin. Die späten 1990er erleben ihn auch in Berlin, wo er die Jahrtausendwende in der aufregendsten Stadt der Welt mit unvergesslichen Partys begleitet.</p>
<p><strong>Clubs, Bars und neue Welten (2000–2013)</strong></p>
<p>Im Jahr 2000 ist Hannibal einer von vier Gründern des Monza, das sich zu einem der beliebtesten House-Music-Clubs Frankfurts entwickelt. 2001 folgt der Club Sam Lord – heute bekannt als Orange Peel, noch immer einer der beliebtesten Veranstaltungsorte der Stadt. 2003 gründet er IMA, eine Multibar und ein Label, das Musik, Kunst und Kulinarik vereint. 2006 betreibt er Endless Summer, einen 2ndHand-Laden mit Eventlocation im Keller und Gründerbüros im Hinterzimmer.</p>
<p>In den Folgejahren entstehen weitere Projekte: Pink Pony Parties (2007) mit aufstrebenden internationalen Acts wie Justice aus Paris, L.L. Cool Club (2008) für internationale Künstler in kleinen Venues, und Lipsticks &amp; Lazerbeams (2009). Er arbeitet als Event Manager mit Kunden wie VICE Magazine, Levi‘s und Bright Tradeshow, betreut die Grafikerschmiede The Zonders und ist Gast an der Universität der Künste Berlin und der HfG Offenbach. Er betreibt mit Aleks Dust und The Zonders den erfolgreichen Musikblog DISCODUST, als DJ Creathief und als Teil von DISCODUST DJ’s (mit J-Bounce) spielt er in Hamburg, München, Berlin, Köln, Warschau und auf Festivals wie Melt und dem Berlin Festival.</p>
<p>2013 realisiert er PUNKT – eine 4D-Ausstellung in einem Off Location-Raum über zwei Monate, die den ehemaligen Club in ein tägliches Kunstprogramm verwandelt. Im selben Jahr ist er beim Peaches-Konzert während der Yoko-Ono-Ausstellung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt dabei.</p>
<p><strong>Kulturräume und kuratorische Arbeit (2013–2022)</strong></p>
<p>Aus dem Veranstalter wird in diesen Jahren zunehmend ein Kurator und Transformator von Räumen. Zwischen 2013 und 2022 ist Hannibal Mitbegründer, Veranstalter und Kurator des Punkt – Off Location Performance Space Art, einer langfristigen Ausstellungsreihe, die zunächst in Clubräumen und später an wechselnden Orten im Frankfurter Stadtgebiet realisiert wird. Ziel ist es, Kunst niederschwellig zugänglich zu machen und neue Kontexte für zeitgenössische Positionen zu schaffen.</p>
<p>2015 bis 2017 reorganisiert er ein ehemaliges Lagergelände zu  inem multifunktionalen Kulturund Gastronomieraum (Korrekt / Konfuzius Franz / Fabel). 2018 bis 2019 folgt die Mitbegründung und kuratorische Leitung des Künstlerareals Ost-Stern – ein stillgelegtes Autohaus wird zum lebendigen Kunst- und Begegnungsort umgenutzt.</p>
<p>Von 2020 bis 2022 leitet er als Kurator den Ausstellungs- und Begegnungsort Umweg by Punkt in Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit der Franziskustreff Stiftung. Dort verantwortet er Konzeption, Organisation und Durchführung von Kunstausstellungen und Veranstaltungen mit sozialem und kulturellem Fokus.</p>
<p><strong>Ein Leben als Verbinder</strong></p>
<p>Hannibal Tarkan Daldaban ist vieles: Veranstalter, DJ, Redakteur, Gründer, Kulturmacher, Kurator. Aber vor allem ist er ein Verbinder – von Menschen, Ideen, Kulturen und Welten. Aufgewachsen zwischen zwei Kulturen, geprägt von einer deutschen Pflegefamilie und türkischen Wurzeln, hat er gelernt, Brücken zu bauen. Diese Fähigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch sein gesamtes Wirken – von der Frankfurter Clubszene der 1990er Jahre über internationale Musikprojekte bis hin zur kuratorischen Arbeit mit zeitgenössischer Kunst und sozialen Institutionen.</p>
<p>Als Natural Born Visionary und digitaler Kommunikator verbindet er bis heute auf allen Ebenen: als Produzent, als Inhaltsgeber, als Markenstratege. Sein interdisziplinärer Ansatz verbindet kulturelle Inhalte, Räume und Menschen – und zeigt: Herkunft ist nicht Schicksal, sondern Ausgangspunkt.</p>
<p><a href="https://www.hannibal.world/me" target="_blank" rel="noopener">Webseite Hannibal Tarkan Daldaban</a></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/hannibaldaldaban/" target="_blank" rel="noopener">Instagram Hannibal Tarkan Daldaban</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Annette Gloser feat. Silke Thoss</title>
		<link>https://www.fkv.de/annette-gloser-feat-silke-thoss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Annette Gloser]]></category>
		<category><![CDATA[Diamant Museum für Urbane Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein Main]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Kunstverein]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Fruchtig]]></category>
		<category><![CDATA[Heiner Blum]]></category>
		<category><![CDATA[Hidden History]]></category>
		<category><![CDATA[Lobo Texas]]></category>
		<category><![CDATA[Muttertag]]></category>
		<category><![CDATA[Sierretta Nevada]]></category>
		<category><![CDATA[Silke Thoss]]></category>
		<category><![CDATA[Silky]]></category>
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					<description><![CDATA[Sierretta Nevada 1999 / 2026 Zwei Monate lang on the road: Für ihre Sierretta Nevada Wanted! Tour im Jahr 1999 verwandelten Annette Gloser und Silke Thoss einen Wohnwagen in eine mobile Kunst-Zentrale. Auf ihrer Reise quer durch Deutschland jagten sie die flüchtige Kunstfigur Sieretta Nevada. Der Wagen diente dabei als Atelier, Unterkunft und Galerie zugleich. <a href="https://www.fkv.de/annette-gloser-feat-silke-thoss/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><em>Sierretta Nevada</em></h3>
<p>1999 / 2026</p>
<p>Zwei Monate lang on the road: Für ihre <em>Sierretta Nevada Wanted!</em> Tour im Jahr 1999 verwandelten Annette Gloser und Silke Thoss einen Wohnwagen in eine mobile Kunst-Zentrale.</p>
<p>Auf ihrer Reise quer durch Deutschland jagten sie die flüchtige Kunstfigur <em>Sieretta Nevada</em>. Der Wagen diente dabei als Atelier, Unterkunft und Galerie zugleich. Zu den prominenten Stationen gehörten Hotspots wie das Gebäude 9 in Köln, das Maria am Ostbahnhof in Berlin, die Galerie endart und Radio Berlin, Golden Pudel Club in Hamburg, Kunsthalle Bremen und der Portikus in Frankfurt am Main.</p>
<p>Für <em>Hidden History</em> inszenieren Gloser und Thoss ihre Aktion neu in Form einer Rauminszenierung mit Wohnwagen, Campingmöbeln und Leuchtschildern.</p>
<h3>Annette Gloser</h3>
<p>site specific curator since 1991<br />
transforming wasteland into cultural oases<br />
location research</p>
<p>Als Annette Gloser 1989 aus dem ehemaligen Dorado für Zwischennutzungen West-Berlin wieder nach Frankfurt am Main zurückzieht, trifft sie auf eine distanzierte Kunstwelt, in kühlem Neonlicht und unnahbar. Orte zum Anschauen, nicht zum Bleiben. Dabei brodelt es auch hier unter der Oberfläche, vor allem den Absolvent:innen der Kunsthochschulen fehlen die Möglichkeiten, sichtbar zu werden.</p>
<p>Anfang der 90er Jahre existieren die kulturellen Szenen wie Inseln: Gespräche und Musik in den Kneipen, Filme im Kino, getanzt wird im Club. Parallelwelten ohne Berührung – viel Potenzial, kaum Austausch. Eine vertane Chance, denkt Gloser – und beginnt mit unerschütterlichem Elan, urbane Zwischenräume aufzuspüren: verlassene Lagerhallen, Leerstände, Brachen – roh, ungeschliffen und voller Möglichkeiten. Mit Improvisation und Abenteuerlust werden diese Freiräume zu Bühnen für interdisziplinäre Kunstaktionen und Genregrenzen weg gefegt – vom Kochevent bis zum dröhnenden Dragster-Burnout.</p>
<p>Atelierhäuser – und auch das Internet – sind noch nicht in Sicht. Zeit für eine neue Do-it-yourself-Popkultur: lebendige Gefüge statt statischer Ausstellungen, mit dem Publikum als Teil des Geschehens.</p>
<p>Es entstehen neue Netzwerke und Öffentlichkeiten. Ob begehbare Rauminstallationen oder thematische Parcours: Es geht um Erfahrung, um Eintauchen. Und darum, Orte so zu transformieren, dass sie für einen Moment zu etwas völlig Neuem werden.</p>
<p><a href="https://www.fkv.de/presse/hidden-history-facetten-der-subkultur-in-frankfurt-rhein-main/" target="_blank" rel="noopener">Hier kann ein Überblick zu den Projekten von Annette Gloser heruntergeladen werden.</a></p>
<h3>Silke Thoss</h3>
<p>Silke Thoss, bekannt unter ihrem Künstlernamen <em>Silky</em> wurde 1968 in Osnabrück geboren. Als Teenager lebte sie in den USA, Grundstein für ihr späteres Interesse an amerikanisch geprägten Mythen und Popkultur. Ihr akademischer Weg führte sie zunächst an die Hochschule für Künste in Bremen, wo sie 1995 ihr Studium der Freien Kunst (Malerei) als Meisterschülerin bei Prof. Rolf Thiele abschloss.</p>
<p>Mit einem DAAD-Jahresstipendium absolvierte sie am Chelsea College of Art &amp; Design 1997 ihren Master of Fine Arts in Sculpture. Bereits in ihrer Abschlussarbeit deutete sich ihr Hang<br />
zur Inszenierung an: Ein auf dem College-Gelände platzierter Wohnwagen fungierte als vermeintliches Zuhause ihres Alter Egos <em>Silky Toss</em>, einer fiktiven Country- und Western-Musikerin.</p>
<p>Nach ihrer Rückkehr nach Bremen im Jahr 1998 verlagerte sich ihr Schwerpunkt zunächst auf die Musik. Als Songwriterin und Akkordeonistin tourte sie mit Formationen wie Thee Watzloves, Hoo Doo Girl und Silky and The Tossers auf internationalen Bühnen. Ihre musikalischen Arbeiten erschienen auf namhaften Labels wie Voodoo Rhythm, Fan Boy und Hazelwood Records.</p>
<p>Ein zentrales Motiv in Thoss’ Schaffen ist die bewusste Unabhängigkeit vom klassischen Kunstmarkt. Mit subversiven Aktionen forderte sie den Galeriebetrieb immer wieder heraus – etwa, wenn sie mit einem Bauchladen voller Kunstwerke, Butterbrote und Schnaps die Vernissagen anderer Künstler infiltrierte.</p>
<p>1999 setzte sie gemeinsam mit Annette Gloser (Galerie Fruchtig) auf Mobilität: In einem zur Galerie umfunktionierten Wohnwagen tourten sie durch die Republik und parkten provokant direkt vor etablierten Museen und Clubs.</p>
<p>Ihre Vorliebe für opulente Inszenierungen gipfelte 2003 in der »Big Shit Show«. Im Rahmen der Ausstellung »Niemand ist eine Insel« in der Gesellschaft für Aktuelle Kunst (GAK) Bremen präsentierte sie mit 14 internationalen Musikern eine Revue, die sich stilistisch an historischen amerikanischen Vaudeville-Shows orientierte.</p>
<p>Große Aufmerksamkeit erfuhr Thoss während des harten Pandemie-Lockdowns im Jahr 2020. Unter dem Titel <em>Never Mind The Gallery – Here’s Silky’s Späti</em> – eine augenzwinkernde Hommage an das ikonische Album der Sex Pistols – erschuf sie in Berlin-Kreuzberg einen begehbaren Spätkauf komplett aus Pappmaschee. Diese Installation, die Konsumprodukte in skulpturale Objekte verwandelt, tourte seither durch acht Städte.</p>
<p>Auch in Frankfurt sorgte der <em>Späti</em> im Jahr 2022 in der Galerie Der Mixer für öffentliches Aufsehen und bewies erneut Silkys Fertigkeit, Kunst nahbar, humorvoll und gesellschaftskritisch zugleich zu inszenieren.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir trauern um Georg Bussmann</title>
		<link>https://www.fkv.de/wir-trauern-um-georg-bussmann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 15:41:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Georg Bussmann 1933 – 2026 Der ehemalige Direktor des Frankfurter Kunstvereins von 1970 bis 1980 ist am 18. März 2026 verstorben. Mit der Ausstellung Kunst und Politik (1970) setzte Georg Bussmann zu Beginn seiner Amtszeit ein programmatisches Zeichen. Er verstand Ausstellungen als aktive Form gesellschaftlicher Auseinandersetzung und prägte den Frankfurter Kunstverein als einen Ort, an <a href="https://www.fkv.de/wir-trauern-um-georg-bussmann/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Georg Bussmann 1933 – 2026</p>
<p>Der ehemalige Direktor des Frankfurter Kunstvereins von 1970 bis 1980 ist am 18. März 2026 verstorben.</p>
<p>Mit der Ausstellung <em>Kunst und Politik</em> (1970) setzte Georg Bussmann zu Beginn seiner Amtszeit ein programmatisches Zeichen. Er verstand Ausstellungen als aktive Form gesellschaftlicher Auseinandersetzung und prägte den Frankfurter Kunstverein als einen Ort, an dem künstlerische Praxis und politische Fragestellungen in einen unmittelbaren Dialog traten.</p>
<p>In der Nachkriegszeit, in der Deutschland Kunst und Kultur komplett neu ausrichten musste und in der es in Frankfurt nur wenige institutionelle Orte für die Präsentation zeitgenössischer Kunst gab, entwickelte Bussmann eine eigene Stimme und ein mutiges Ausstellungsprogramm mit einer politischen Dimension von Kunst.</p>
<p>Besonders bedeutsam war die Ausstellung <em>Kunst im 3. Reich. Dokumente ihrer Unterwerfung</em> (1974). Sie gilt als die erste Ausstellung in der Bundesrepublik, die sich umfassend und kritisch mit der Kunstproduktion im Nationalsozialismus auseinandersetzte. Durch die konsequente Kontextualisierung der Werke legte Bussmann ideologische Funktionen von Kunst offen. Diese entwickelte sich zu einem wichtigen Bezugspunkt für die kritische Aufarbeitung der NS-Kunst und für eine politisch reflektierte Ausstellungspraxis.</p>
<p>Mit Ausstellungen wie <em>Kunst in der Revolution</em> (1972), <em>Der Deutsche Adler – Funktionen eines politischen Symbols</em> (1973), Präsentationen zu Hans Haacke, die Ausstellung <em>Mit, neben, gegen. Beuys und seine Schule</em> (1976/77) sowie <em>Staeck im Kunstverein – Rückblick in Sachen Kunst und Politik</em> (1978) wurde Bussmann zu einem zentralen Ausstellungsmacher, der die Stadt Frankfurt in eine nationale Sichtbarkeit brachte.</p>
<p>Der Vorstand des Frankfurter Kunstvereins, Franziska Nori (Direktorin) und das gesamte Team trauern um Georg Bussmann, eine einmalige Persönlichkeit und ein Freund unseres Hauses.</p>
<p>Die Frankfurter Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig sagt:</p>
<p>„Mit Georg Bussmann verliert Frankfurt eine wichtige künstlerische Stimme der Nachkriegszeit. Zehn Jahre lang hat er als Direktor des Frankfurter Kunstvereins die Kulturlandschaft in Frankfurt mitgeprägt, wesentliche Akzente gesetzt und mit den Mitteln der Kunst versucht, NS-Unrecht aufzuarbeiten. Kunst und Politik gehörten für Georg Bussmann untrennbar zusammen. Seine Ausstellungen waren geprägt von politischem Bewusstsein und dem Wissen um den Wert der damals noch jungen Demokratie. Dafür gebührt ihm der Dank der Stadt Frankfurt.“</p>
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		<title>Wir trauern um Claus Möbius</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 10:37:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Mitglieder, liebe Freunde, wir trauern um Claus Möbius, unser langjähriges Vorstandsmitglied und Freund. Sein Tod erschüttert uns zutiefst. Claus Möbius war für uns nicht nur ein aktives, engagiertes Mitglied und eine verbindende, wertvolle Kraft im Vorstand, sondern auch ein Freund. Mit seiner offenen Art, seinem Engagement, seinem klugen Rat und seiner Leidenschaft hat er <a href="https://www.fkv.de/wir-trauern-um-claus-moebius/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Mitglieder, liebe Freunde,</p>
<p>wir trauern um Claus Möbius, unser langjähriges Vorstandsmitglied und Freund.</p>
<p>Sein Tod erschüttert uns zutiefst. Claus Möbius war für uns nicht nur ein aktives, engagiertes Mitglied und eine verbindende, wertvolle Kraft im Vorstand, sondern auch ein Freund. Mit seiner offenen Art, seinem Engagement, seinem klugen Rat und seiner Leidenschaft hat er den Kunstverein maßgeblich mitgeprägt. Wir alle werden ihn als Kollegen, aber vor allem als Mensch vermissen.</p>
<p>Wir gedenken seiner und unser Mitgefühl gilt seiner Familie.</p>
<p>Der Vorstand des Frankfurter Kunstverein, Franziska Nori und das gesamte Team</p>
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