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	<title>Things i think i want | Frankfurter Kunstverein</title>
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	<title>Things i think i want | Frankfurter Kunstverein</title>
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	<item>
		<title>YRD.Works</title>
		<link>https://www.fkv.de/yrd-works/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2020 11:31:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Eins zu Eins]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Kunstverein]]></category>
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		<category><![CDATA[YRD.Works]]></category>
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					<description><![CDATA[Eins zu Eins, 2017 Holz, Gipskarton, Farbe 12,68 x 4,65 x 3,21 m Courtesy die Künstler YRD.Works ist ein Künstler- und Gestalterkollektiv bestehend aus Yacin Boudalfa, David Bausch und Ruben Fischer. YRD.Works schaffen temporäre Räume, kurzfristige Begegnungsorte, indem sie Architekturen konstruieren, bei denen das Artifizielle und Vergängliche ein wesentlicher Teil der Ästhetik ist. Für die <a href="https://www.fkv.de/yrd-works/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eins zu Eins</em>, 2017<br />
Holz, Gipskarton, Farbe<br />
12,68 x 4,65 x 3,21 m<br />
Courtesy die Künstler<strong><br />
</strong></p>
<p>YRD.Works ist ein Künstler- und Gestalterkollektiv bestehend aus Yacin Boudalfa, David Bausch und Ruben Fischer. YRD.Works schaffen temporäre Räume, kurzfristige Begegnungsorte, indem sie Architekturen konstruieren, bei denen das Artifizielle und Vergängliche ein wesentlicher Teil der Ästhetik ist.</p>
<p>Für die Ausstellung im Frankfurter Kunstverein entwickelte das Kollektiv eine physisch erlebbare und performative Raumintervention. Der Ausstellungsraum im Obergeschoss des Kunstvereins wurde von YRD.Works dekonstruiert. Sie zerlegten ihn in seine einzelnen Elemente, bauten diese nach und ordneten sie auf dem Boden an. Durch den präzisen Nachbau der einzelnen Elemente eigneten sich YRD.Works den Raum physisch an, begriffen ihn nicht als Ort, sondern als Abfolge von Wänden, Deckenelementen und Türen und reduzierten ihn auf seine Form und auf das Material, aus dem er hergestellt worden war. Die Bestimmung des Raumes wurde unterlaufen und in der Dekonstruktion bloßgestellt. Die Hierarchie zwischen Präsentationsort und Exponat wurde verändert und neu verhandelt.</p>
<p>Die Nutzung digitaler Werkzeuge ist heute integraler Bestandteil der künstlerischen Praxis. Ihre gestalterischen Möglichkeiten haben die Bandbreite des Machbaren erweitert und zugleich normiert. Die Verwendung von 3D-Programmen zur Planung von Formen im Raum hat die Sichtweise auf den Umgang mit dem realen Raum grundlegend verändert. YRD.Works fragen nach der Wechselbeziehung zwischen der Manipulierbarkeit von Formen und Material im Raum, zwischen digitaler Phantasie und analoger Konkretheit. Dort, wo das 3D-Programm eine sofortige Dekonstruktion und Umgestaltung von Objekten und Architekturen ermöglicht, ist eine Umsetzung anhand von realen Materialien zeitaufwändige manuelle Praxis.</p>
<p>YRD.Works beginnen mit der Raumintervention schon vor der Möglichkeit einer Ausstellung: da, wo die Transformation zum Werk noch nicht stattgefunden hat, wird Material auf seine ästhetische Brauchbarkeit überprüft und der öffentliche Präsentationsort an sich analysiert. Es werden grundsätzliche Fragen nach der Darstellung von Kunst und der Funktion des institutionellen Ausstellungsraumes hier und heute gestellt. Erfahrbar wird die Kulissenhaftigkeit und temporäre Existenz des White Cube in seiner Materialität, nicht mehr die implizite Erhabenheit der öffentlichen Bühne für Kunst. Das profane Baumaterial wird neu arrangiert und zum Werk erhoben.</p>
<p>Im Raum platziert ist es zugleich Skulptur und eine Bühne für die BetrachterInnen. Diese sind aufgefordert, die Barriere zur Skulptur zu durchbrechen und diese zu begehen, zur Darstellungsplattform ihrer physischen Präsenz zu machen. Die Unantastbarkeit der Skulptur wird von den Künstlern für die Nutzung freigegeben, Distanz und Kontemplation aufgegeben und somit die Trennung zwischen Werk und BetrachterInnen aufgelöst. Es werden Spuren auf den unberührten weißen Flächen hinterlassen, das Werk wird sich über die Dauer der Ausstellung verändern, benutzt, abgenutzt und danach vernichten werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>YRD.Works</u> ist ein Offenbacher Künstler- und Gestalterkollektiv (DE), bestehend aus David Bausch (*1988), Yacin Boudalfa (*1987) und Ruben Fischer (*1987). Die Künstler studieren Kunst an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Seit 2016 betreibt das Kollektiv die Kressmannhalle, einen Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst im Hafen Offenbach. 2015 erhielten sie den Preis des Frankfurter Vereins für Künstlerhilfe e.V. Seit 2017 realisieren YRD.Works mit dem Künstlerhaus Mousonturm mehrere Projekte im <em>Doppelpass</em> – ein Programm, welches von der Kulturstiftung des Bundes für zwei Jahre gefördert wird. 2018 wurde das Künstlerkollektiv mit dem <em>Kunstpreis</em> der Stadt Nordhorn (DE) ausgezeichnet.</p>
<p>Unter anderem hatte YRD.Works in den folgenden Institutionen Einzelausstellungen:<br />
Städtische Galerie Nordhorn, Nordhorn (DE), Kressmann Halle, Offenbach (DE), Saasfee*Pavillon, Frankfurt am Main (DE), Mousonturm, Frankfurt am Main (DE)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jonas Englert</title>
		<link>https://www.fkv.de/jonas-englert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2020 11:02:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Kunstverein]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Nori]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Englert]]></category>
		<category><![CDATA[Things i think i want]]></category>
		<category><![CDATA[Zoon Politikon]]></category>
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					<description><![CDATA[Zoon Politikon, 2014 (fortlaufend) 7-Kanal-Videoinstallation jeweils 50 min. Courtesy Galerie Anita Beckers Jonas Englert präsentierte in seinem fortlaufendem Langzeitprojekt Zoon Politikon, eine Mehrkanal-Videoinstallation, Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kunst, welche die Geschichte gesellschaftlicher Umwälzungen und Revolutionen in Frankfurt wie auch bundesweit initiiert und mitgestaltet haben. In fünfzigminütigen Filmen erzeugte Englert intensive Portraits aus ungewohnter Nähe <a href="https://www.fkv.de/jonas-englert/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zoon Politikon</em>, 2014 (fortlaufend)<br />
7-Kanal-Videoinstallation<br />
jeweils 50 min.<br />
Courtesy Galerie Anita Beckers</p>
<p>Jonas Englert präsentierte in seinem fortlaufendem Langzeitprojekt <em>Zoon Politikon</em>, eine Mehrkanal-Videoinstallation, Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kunst, welche die Geschichte gesellschaftlicher Umwälzungen und Revolutionen in Frankfurt wie auch bundesweit initiiert und mitgestaltet haben. In fünfzigminütigen Filmen erzeugte Englert intensive Portraits aus ungewohnter Nähe zu den Protagonisten.</p>
<p>In <em>Zoon Politikon</em> sprach Jonas Englert mit Gründermüttern und Gründervätern der deutschen Wissenschaft, Kultur- und Sozialpolitik. Er zeigt sie in all ihrem Erfahrungsreichtum, als ErzählerInnen einer zeitgeschichtlichen Vergangenheit, mit der sie auf das engste verbunden sind. Die Arbeit geht vom aristotelischen Begriff des „politischen Lebewesens“, des Zoon Politikon aus, um die Idee der Polis zu untersuchen; ein Staatsmodell, das als Bürgergemeinschaft funktionieren kann, aber nicht auf dem Kriterium des Territoriums beruht, sondern sich allein über ihre Mitglieder definiert.</p>
<p>Englert präsentiert ProtagonistInnen aus einer jüngeren Vergangenheit. Sie erzählen von sich selbst aus der rückwirkenden Perspektive von Individuen, die durch ihr Handeln aus der Privatsphäre in die öffentliche Sichtbarkeit gelangt sind und somit Teil der kollektiven Geschichte und nun zu Erinnerung wurden.</p>
<p>Englert entwickelte für diese Arbeit ein unveränderliches, strenges Gestaltungskonzept und Setting. Ein gleichbleibender Fragenkatalog, der vor der Aufnahme besprochen wurde und eine fünfzigminütige ununterbrochene Sprechzeit für jeden TeilnehmerIn bildeten die Basis eines jeden Interviews. Das schwarz-weiße Bild neutralisiert die Individualität der ProtagonistInnen zunächst, um diese dann durch die Kameranähe und den starren Fokus auf das sprechende Gesicht wieder umso stärker zum Ausdruck zu bringen. Englert arbeitete mit der Methode des aktiven Zuhörens. Er erzeugte und potenzierte eine Atmosphäre des Vertrauens, in der die SprecherInnen ihren Monolog und Denkprozess frei entfalten konnten. Die klassische Kameraeinstellung der Nahaufnahme erzeugte bei den BetrachterInnen die Illusion von Nähe und Intimität zum Subjekt. Die BetrachterInnen treten in direkten Blickkontakt zu dem Menschen. Die individuelle Sprache und die Mimik der Ich-ErzählerInnen vermitteln eine weitere visuelle Information, die zusätzlich zu der Narration einer kollektiven geschichtlichen Vergangenheit Aufschluss über eine Epoche geben.</p>
<p>Im Vordergrund der Befragung steht das Leben als politische Person. Englert thematisiert den Menschen als „politisches Tier“, so wie ihn Aristoteles in seiner Schrift <em>Politika</em> definierte: als ein Wesen, das Gemeinschaft(en) bildet. Als ein Wesen, das Verantwortung übernimmt, sowohl im Kontext seines unmittelbaren sozialen Umfeldes als auch im übergeordneten Sozialgefüge des Staates.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Jonas Englert</u> (*1989, Friedberg, DE) studierte an der Hochschule für Gestaltung Offenbach (DE) Kunst bei Prof. Heiner Blum und Prof. Alexander Oppermann. Im Wintersemester 2012/13 besuchte er parallel das Institut für Angewandte Theaterwissenschaften bei Prof. Heiner Goebbels in Gießen (DE). Der Künstler ist seit 2018 Preisträger der Frankfurter Künstlerhilfe. 2019 wurde Englert zudem mit dem <em>Theoriepreis</em> der Marielies Schleicher-Stiftung ausgezeichnet. Darüber hinaus entstanden Videoarbeiten für diverse Theaterproduktionen, unter anderem am Nationaltheater Mannheim, Mannheim (DE), am Staatsschauspiel Dresden, Dresden (DE), am Staatstheater Hannover, Hannover (DE) und am Theater Bonn, Bonn (DE). Seine Arbeiten sind Teil der Sammlungen des Hirshhorn Museum, Washington D.C. (US), des Museum of Fine Arts, Boston (US) und privaten Sammlungen.</p>
<p>Unter anderem hat Jonas Englert in den folgenden Institutionen ausgestellt:<br />
Galerie Anita Beckers, Frankfurt am Main (DE), Jüdische Kulturwochen, Frankfurt am Main (DE), Berlin Art Week, Sammlung Ivo Wessel, Berlin (DE), Tongji University, Shanghai (CH), Virus Galerie, Frankfurt am Main(DE), Marburger Kunstverein, Marburg (DE), Museum of Fine Arts, Boston (US), 1822-Forum, Frankfurt am Main (DE)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aleksandar Radan</title>
		<link>https://www.fkv.de/aleksandar-radan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2020 10:53:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Aleksandar Radan]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Kunstverein]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Nori]]></category>
		<category><![CDATA[In Between Identities]]></category>
		<category><![CDATA[Prophezeiung eines lächerlichen Avatars]]></category>
		<category><![CDATA[Things i think i want]]></category>
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					<description><![CDATA[Prophezeiung eines lächerlichen Avatars, 2017 Rotoskopie (3D Animation), HD Film 5 min In Between Identities, 2015 Game Modding (GTA 5), HD Film 8:50 min Courtesy der Künstler Aleksandar Radan bezeichnet sich als Filmemacher auf der Suche nach innovativen Formen der filmischen Arbeit. Seine Werke bewegen sich zwischen Animation und Dokumentarfilm und bedienen sich der Erfahrungswelten <a href="https://www.fkv.de/aleksandar-radan/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Prophezeiung eines lächerlichen Avatars</em>, 2017<br />
Rotoskopie (3D Animation), HD Film<br />
5 min</p>
<p><em>In Between Identities</em>, 2015<br />
Game Modding (GTA 5), HD Film<br />
8:50 min</p>
<p>Courtesy der Künstler</p>
<p>Aleksandar Radan bezeichnet sich als Filmemacher auf der Suche nach innovativen Formen der filmischen Arbeit. Seine Werke bewegen sich zwischen Animation und Dokumentarfilm und bedienen sich der Erfahrungswelten fiktiver und realer Figuren aus dem Netz. Radan arbeitet mit „found footage“, vorgefundenem Bild- und Tonmaterial aus dem Internet. Er löst es aus seinem erkennbaren Kontext heraus und schafft damit Filme, die bewusst auf eine narrative Struktur verzichten. Aus Livestreamings privater User, YouTube Videos, Computerspielen, Simulatoren und Let‘s Play-Feeds löst Radan visuelle Versatzstücke heraus, verfremdet sie und nutzt diese als Stoff für seine filmische Arbeit.</p>
<p>In der Ausstellung war Radan mit zwei Videoarbeiten vertreten. Der Animationsfilm <em>Prophezeiung eines lächerlichen Avatars</em> (2017) entstand speziell für die Ausstellung im Frankfurter Kunstverein. Mit minimalen Zeichenstrichen und Stop-Motion-Technik schuf Radan kurze Sequenzen, die er zu einem Animationsfilm montierte. Mit Film- und 3D-Animationsprogrammen zeichnete er Szenen und Figuren nach, die er dem Fundus zahlloser privater Selbstdarstellungen im Internet entnahm. Trotz digitaler Werkzeuge zeichnete er jedes der 25 Bilder, die eine Sekunde Bildsequenz ergeben, gänzlich manuell. Bewusst entschied sich Radan für diese zeitintensive Produktion, bei der zwei Tage Arbeit 10 Sekunden Film entsprechen. In der absoluten Reduktion auf ihre Umrisse verloren die Figuren jegliche Individualität. Die Wesen agierten in einer kontextlosen Leere, allein ihre Bewegungen und Handlungen zeichneten etwas Urmenschliches nach. Die Zeichnungen kombinierte Radan mit online vorgefundenen Tonfragmenten und gab den Bildern durch sie eine befremdliche Körperlichkeit zurück.</p>
<p>Die Arbeit <em>In Between Identities</em> (2015) basierte auf dem Open World Game<em> Grand Theft Auto 5</em>. Das Computerspiel wurde vom Künstler „gemoddet“, also modifiziert, indem er den Code des Spiels umschrieb und erweiterte. Innerhalb der Spielwelt begab er sich auf die Suche nach nebensächlichen Orten und setzte neue Kamerablickpunkte. Er erweiterte unbedeutende Erzählstränge, digitale Landschaften und Nebendarsteller des Spiels und löste die BetrachterInnen aus der Rolle der rasant agierenden SpielerInnen. Radan projizierte die neu erzeugten Computerbilder an die Wand und nahm diese mit einer analogen Kamera auf. Dabei erzeugte er Verwacklungs- und Zoomeffekte, die Sehkonventionen adressierten und emotionale Dichte herstellten. Die Grenze zwischen analog und digital verschwandet. Die BetrachterInnen wird zu VoyeurInnen der physischen Präsenz der Figuren, die ihre digitalen Körper zur Schau tragen.</p>
<p>In beiden Arbeiten wurde vorgefundenes Bildmaterial arrangiert, wodurch neue Sinnzusammenhänge erzeugt wurden. In einer Zeit, in der die Identitätskonstruktion und -simulation verstärkt im digitalen Raum stattfindet, sucht Radan nach neuen Formen der Generierung von Filmwelten. Der Regisseur wird Autor der zweiten Instanz, bei dem das Arrangement und die Umgestaltung eines bereits vorhandenen audiovisuellen Materials den Charakter seines Werks ausmachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Aleksandar Radan</u> (*1988, Offenbach, DE) ist bis 2018 Teil des Programms der Emerging Artists Vol. 3 der AG Kurzfilm, mit 30 Screenings weltweit, gewesen. Seit 2010 studiert Radan Film und elektronische Kunst an der Hochschule für Gestaltung Offenbach (DE) bei Prof. Alexander Oppermann und Prof. Rotraut Pape.</p>
<p>Der Künstler nahm an zahlreichen Filmfestivals teil, unter anderem an den Vienna Shorts, Internationales Kurzfilmfestival, Wien (AT), den Internationale Kurzfilmwoche, Regensburg (DE), dem Filmfest Dresden Internationales Kurzfilmfestival, Dresden (DE), dem Ostrale, Rijeka (HR), der B3 Biennale des bewegten Bildes, Frankfurt am Main (DE), dem KFFK Kurzfilmfestival, Köln (DE), dem European Media Art Festival, Osnabrück (DE), dem International Short Film Festival, Oberhausen (DE), dem 38. Festival Du Court Métrage, Clermont-Ferrand (FR), dem Kasseler DokFest, Kassel (DE).</p>
<p>Radan erhielt 2019 den <em>1. Jurypreis</em> des KFFK Kurzfilmfestival Köln (DE) und 2018 die Auszeichnung <em>Best experimental Film</em> des Lago Filmfest, Lago (IT).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hannah Levy</title>
		<link>https://www.fkv.de/hannah-levy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2020 10:47:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Kunstverein]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Nori]]></category>
		<category><![CDATA[Hannah Levy]]></category>
		<category><![CDATA[Things i think i want]]></category>
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					<description><![CDATA[Untitled, 2015 Gegossene Venus Embrace Rasiererhalterungen (Kunststoff), Silikon Größe variabel (75 m Silikonkette) Untitled, 2016 Stahl, Thermoplast, Silikon, Plastikwanne 63,5 x 111,8 x 91,4 cm Untitled, 2016 Stahl, Epoxidspachtel, Acrylfarbe, Silikon, Plastikwanne 63,5 x 111,8 x 91,44 cm Untitled, 2016 Vernickelter Stahl, Silikon, handgeschnitzter Alabaster 182,9 x 63,5 x 81,3 cm Courtesy die Künstlerin und <a href="https://www.fkv.de/hannah-levy/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Untitled</em>, 2015<br />
Gegossene Venus Embrace Rasiererhalterungen (Kunststoff), Silikon<br />
Größe variabel (75 m Silikonkette)</p>
<p><em>Untitled</em>, 2016<br />
Stahl, Thermoplast, Silikon, Plastikwanne<br />
63,5 x 111,8 x 91,4 cm</p>
<p><em>Untitled</em>, 2016<br />
Stahl, Epoxidspachtel, Acrylfarbe, Silikon, Plastikwanne<br />
63,5 x 111,8 x 91,44 cm</p>
<p><em>Untitled</em>, 2016<br />
Vernickelter Stahl, Silikon, handgeschnitzter Alabaster<br />
182,9 x 63,5 x 81,3 cm</p>
<p>Courtesy die Künstlerin und Galerie Parisa Kind</p>
<p>Die Skulpturen von Hannah Levy kombinieren festes und synthetisches Material mit organischen Formen, die Körperlichkeit und Erotik evozieren. Levy schafft Skulpturen mit einer inhärenten Gegensätzlichkeit. Objekte aus hautfarbenem Silikon, die sie mit hochpolierten Metallstrukturen verbindet und somit einen starken Kontrast zwischen industriell anmutenden Strukturen und nicht konnotierten, anatomischen Fragmenten erzeugt.</p>
<p>Levys Objekte beeindruckten durch ihre perfekte Ausführung, die jegliche handwerkliche Geste neutralisiert. Metallstrukturen mit glatter, polierter Oberfläche sind Träger biomorph scheinender Objekte aus Gummi, Latex, Vinyl und Polyethylen. Konsistenz, Farbe und Proportion evozieren organisches Material, Fragmente, die einem lebendigen Körper entstammen könnten. Die fetischhaft anmutenden Gebilde ließen aber bewusst offen, wo ihr Ursprung liegt und verweigern sich einer konkreten Zuordnung. Die weichen und elastischen Formen fügten sich in das Metallgestell ein und umschlangen es, gleichzeitig wirkten sie wie zufällig abgelegt. Sie erinnerten an stoffliche Relikte, an Präparate, die aus der Abstraktion der Laborwelt und des Tissue Engeneering stammen könnten: lebende Zellen oder Gewebeproben, die einem Körper entnommen oder in einem Kulturmedium herangezüchtet und in ein strukturelles Gefüge implantiert wurden. Künstlich erzeugtes biologisches Gewebe, das hergestellt wird, um Haut oder ganze Organe zu produzieren, die in Körpern defekte Teile ersetzen.</p>
<p>Levy arbeitete dazu mit Zitaten aus der Warenwelt. Sie replizierte Objekte aus der Kosmetikindustrie und kombinierte diese mit fleischlich anmutenden Elementen. So bestand <em>Untitled</em> (2015) aus einer 75 Meter langen Silikon-Kette, die an eine Nabelschnur erinnerte. Levy übersteigerte die ursprüngliche Form, die zu einem unendlichen Strang wurde. Körperreste, die den Ausstellungsraum umspannen. Getragen wurden diese von in Kunststoff gegossenen Wandbefestigung, die die Formen der Venus Embrace Rasierer Halterungen replizierten.</p>
<p>Trotz vielerlei Bezüge ist der Körper bei Levy nie als Ganzes präsent. Er ist der Referent auf den sich die fleischlichen Reste, die Utensilien und die synthetisch hergestellten Fragmente beziehen und zu dessen Optimierung sie dienen. Levy ist an Formen interessiert, die, einmal aus ihrem eigentlichen Kontext herausgelöst, eine Funktion verneinen. Diese erfahren durch Levy eine gestalterische Umwidmung und werden zu autonomen Arrangements. Die Skulpturen stehen zierlich und fragil im Raum. Neu kontextualisiert verschiebt Levy den ursprünglichen Gegenstand aus der unmittelbaren Erkenntnis, doch bleibt die Essenz des Gegenstandes in den kühl und elegant designten neuen Körpern als Irritation bestehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Hannah Levy</u> (*1991, New York City, US) lebt und arbeitet in New York City (US). Bis 2015 studierte Levy an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, Frankfurt (DE), die sie als Meisterschülerin bei Prof. Peter Fischli abschloss. Zuvor studierte sie an der Cornell Universität, Ithaca (US), wo sie 2013 den Bachelor of Fine Arts erhielt. Zu ihren Stipendien gehören das <em>DAAD Study Scholarship for Fine Arts</em> und das Stipendium des Cornell Council for the Arts. 2012 wurde sie mit dem <em>Distinguished Achievement Award</em> der Cornell Universität, Ithaca ausgezeichnet.</p>
<p>Die Künstlerin nahm an internationalen Gruppenausstellungen in Institutionen wie der Fondazione Coppola, Vicenza (IT), der G2 Kunsthalle, Leipzig (NL), dem Yuz Museum, Shanghai (CN), dem Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk (DK) und dem Palais de Tokyo, Paris (FR) teil.</p>
<p>Die Künstlerin stellte in den folgenden Institutionen Werke in Einzelausstellungen aus:<br />
Casey Kaplan, New York City (US), Jeffrey Stark, New York City (US), Mother&#8217;s Tankstation, Dublin (IE), CLEARING, Brooklyn (US), Galerie Parisa Kind, Frankfurt am Main (DE), White Flag Projects Library, St. Louis (US)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>David Schiesser</title>
		<link>https://www.fkv.de/david-schiesser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[FKV]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2020 10:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkategorisiert]]></category>
		<category><![CDATA[David Schiesser]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Kunstverein]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Nori]]></category>
		<category><![CDATA[Icon Flex: Non-Permanent Templates]]></category>
		<category><![CDATA[Tatöwierkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Things i think i want]]></category>
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					<description><![CDATA[Icon Flex: Non-Permanent Templates, 2017 Digitaldruck auf Forex, Klebefolie und Wandtapete, Acrylfarbe Größe variabel Courtesy der Künstler David Schiesser bespielte die Fassade des Frankfurter Kunstvereins mit einer ortsspezifischen Wandinstallation, die er aus reduzierten grafischen Zeichnungen aus der Tätowierkunst und Fotografien tätowierter Körper collagierte. Vom Außenraum erstreckte sich die Arbeit in den Eingangsbereich des Frankfurter Kunstvereins <a href="https://www.fkv.de/david-schiesser/" class="more-link">...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Icon Flex: Non-Permanent Templates</em>, 2017<br />
Digitaldruck auf Forex, Klebefolie und Wandtapete, Acrylfarbe<br />
Größe variabel<br />
Courtesy der Künstler</p>
<p>David Schiesser bespielte die Fassade des Frankfurter Kunstvereins mit einer ortsspezifischen Wandinstallation, die er aus reduzierten grafischen Zeichnungen aus der Tätowierkunst und Fotografien tätowierter Körper collagierte. Vom Außenraum erstreckte sich die Arbeit in den Eingangsbereich des Frankfurter Kunstvereins und leitete die Ausstellung visuell ein.</p>
<p>David Schiesser lehnt sich bei seinen großformatigen Raumbildern und Wandinterventionen, seinen Zeichnungen auf Leinwand und Holz sowie seinen Tattoo-Entwürfen an die Bildsprache und Motivwelt der Antike und des Mittelalters an. Für die neue Arbeit im Frankfurter Kunstverein erweiterte Schiesser seine Praxis von der Zeichnung in die Collage und verband sein profundes Wissen über die Kunstgeschichte und ihre Referenzen mit dem Repertoire und dem Bildercodex der Tattoo-Kultur.</p>
<p>Er kombinierte Fotografien von Körpern, in deren Haut er seine Figuren tätowiert hatte, mit Zeichnungen, die er aus dem fotografischen Bildraum in den architektonischen Raum weiterführte. Die Linien vom Körperabbild griffen auf die Fassade und die Wände des Kunstvereins über und wurden dort zu autonomen Wandmalereien. Schiessers figurative Darstellungen schöpfen aus Science-Fiction und Mythologie und zitieren gleichzeitig Meister der Avantgarde wie Picasso, Miró oder Matisse, welche die Kraft des Zeichens in der extremen Reduktion auf Linie und Form auf seine essentielle Gültigkeit hin überprüft haben.</p>
<p>Schiesser schöpft aus der Kunstgeschichte genauso wie aus der Fülle der Online-Datenbanken, nutzt dieses Bildrepertoire als Referenzmaterial, verändert und überträgt es in einen neuen Kontext. Er sucht die Schnittstelle zwischen Kunst und den ästhetischen Codes der Tattoo-Kultur. Bildträger wird die menschliche Haut, auf die er im schwarz-weißen One-Line-Stil seine Motive sticht. Er findet Analogien zu aktuellen Phänomenen und untersucht, wie sie sich in eine allgemein verständliche visuelle Sprache übertragen lassen. Seine Zeichnungen, die Menschen auf ihren Körpern tragen, werden für diese zu dauerhaften Bedeutungsträgern. Bei ihrer Gestaltung arbeitet sich Schiesser an dem Anspruch ab, ein endgültiges Bild zu schaffen mit dem jemand leben wird. Doch Perfektionismus ist nicht das Ziel. Seine Suche strebt nicht nach einer trendhaften Verschönerung und oberflächlichen Gestaltung des Körpers, sondern geht von der Linie aus, die eine ästhetische Gültigkeit behauptet. Sie erhebt den Anspruch auf Authentizität und Erkennbarkeit und verlangt einen individuellen Duktus. Haut ist für Schiesser die Erweiterung des Spielfelds, weil sie in Bewegung ist, sich wandelt und so die Art der Gestaltung verändert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>David Schiesser</u> (*1989, Offenbach, DE) hat bei Prof. Manfred Stumpf und Prof. Eike König an der Hochschule für Gestaltung Offenbach (DE) studiert. 2014 eröffnete Schiesser ein privates Tattoo-Studio in Offenbach (DE). Der Künstler lebt und arbeitet in Berlin (DE).</p>
<p>Unter anderem hatte David Schiesser in den folgenden Institutionen Gruppenausstellungen:<br />
Galerie Kleindienst, Leipzig (DE), Galerie Kenilworth, Milwaukee (US), Kressmann Halle, Offenbach (DE), 68, Köln (DE), Isenburger Schloss, Offenbach (DE)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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