Eröffnung: „Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein Main”
17.04.2026, 18:00 Uhr
Wir laden Sie und Ihre Freund:innen herzlich zur Eröffnung der Ausstellung Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein Main im Frankfurter Kunstverein ein!
Der Frankfurter Kunstverein hat das Diamant / Museum für Urbane Kultur aus Offenbach ins Steinerne Haus am Römerberg eingeladen, die Ausstellung Hidden History gemeinsam umzusetzen. Die Ausstellung ist Kulturschaffenden, Künstler:innen und Aktivist:innen aus dem Rhein-Main-Gebiet gewidmet, die die Kulturszene Frankfurts seit Jahrzehnten geprägt haben.
Der öffentliche Raum als Ort gelebter Subkultur steht im Fokus. Über die vierwöchige Ausstellungsdauer werden Aktionen, Tanzperformances, Hip-Hop-Abende, Künstler:innen-Führungen und urbane Erzählungen der Protagonist:innen der Frankfurter Kultur den Blick auf die überbordende Lebendigkeit unserer Stadt erweitern.
Zur Eröffnung sprechen um 18 uhr Franziska Nori, Direktorin des Frankfurter Kunstvereins, sowie Heiner Blum, Kurator der Ausstellung.
Die Ausstellung wird mit einem performativen Auftakt eröffnet: Der Künstler und Aktivist Oguz Sen und die Performerin und Choreografin Honji Wang entwickeln gemeinsam eine partizipative Arbeit an der Schnittstelle von Zeichnung und Performance. La La Land – Aufhören anzufangen versteht sich als offenes System, das von kollektiver Beteiligung und kontinuierlicher Transformation lebt.
Die gemeinsam mit Schüler:innen der Rudolf Koch Schule Offenbach und den Tänzer:innen Caterina Politi und Marco Di Nardo aufgeführte Performance aktiviert am Eröffnungsabend um 19 und 21 Uhr den Raum. Ohne feste Choreografie entsteht Bewegung aus Präsenz, Begegnung und Situation. Performer:innen und Teilnehmende teilen sich den Raum gleichberechtigt – zwischen Handlung und Stillstand, Entscheidung und Offenheit.
Oguz Sen ist Aktivist im öffentlichen Raum und mischt sich in gesellschaftliche Diskurse ein. Mit seinen großflächigen Wandmalereien thematisiert er politische Fragen und gesellschaftliche Missstände. Zu seinen bekannten Arbeiten zählen die Wandmalerei am Osthafen, die dem 2015 auf der Flucht aus Syrien im Meer ertrunkenen Jungen Alan Kurdi gewidmet ist, sowie ein 27 Meter langes Gemälde unter der Frankfurter Friedensbrücke, das den Opfern des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau gedenkt und gemeinsam mit dem „Kollektiv ohne Namen“ realisiert wurde.
Honji Wang ist Choreografin und Performerin, geprägt von der Hip-Hop-Underground-Kultur. In Frankfurt als Tochter koreanischer Eltern aufgewachsen, ist sie eine autodidaktische Künstlerin, die ihre Praxis außerhalb institutioneller Strukturen entwickelt hat. Ihre Arbeit entsteht aus gelebter Erfahrung, in der Bewegung zu einer Form von Wissen wird, verwurzelt im Breakdance, in Kampfkunst und in den physischen Realitäten von Disziplin, Arbeit und Resilienz. In ihren choreografischen und performativen Arbeiten interessiert sich Wang für den Körper als Ort von Erinnerung, Widerspruch und Transformation.
Die Eröffnungsveranstaltung inkl. den Besuch der Performance ist kostenlos und öffentlich zugänglich.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!